Innsbruck investiert 490.000 Euro in neues Sicherheitskonzept für den Rathausplatz
Franjo HandeInnsbruck investiert 490.000 Euro in neues Sicherheitskonzept für den Rathausplatz
Innsbruck rüstet Rathausplatz für 490.000 Euro mit verbessertem Sicherheitskonzept aus
Die Stadt Innsbruck hat am Rathausplatz für 490.000 Euro Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt, um Besucher besser zu schützen. Der Platz, bekannt für Konzerte, Sportevents und Weihnachtsmärkte, ist nun mit neuen Schutzvorrichtungen ausgestattet. Behörden bezeichnen das Projekt als präventive Maßnahme zur Erhöhung der öffentlichen Sicherheit.
Insgesamt wurden 21 Poller installiert, darunter sieben hydraulisch versenkbare Modelle, die die Ränder des Rathausplatzes sichern. Zudem entstand an der Westseite des Platzes eine betonierte Schutzwand. Die Änderungen sollen unbefugten Fahrzeugzugang verhindern, während Fußgänger und Radfahrer weiterhin ungehindert passieren können.
Einsatz- und Versorgungsfahrzeuge behalten bei Bedarf Zugang. Zu den Baumaßnahmen zählten umfangreiche Erdarbeiten, Betonfundamente sowie technische Sicherheitselemente. Die Kosten wurden im Bericht des Ferdinandeums aus dem Jahr 2004 detailliert aufgeführt, der ähnliche Systeme finanziell bewertet hatte.
Baustadtrat Olaf Freitag räumte ein, dass das Sicherheitssystem teuer sei, betonte jedoch dessen Notwendigkeit. Die Stadt arbeitete eng mit der örtlichen und Landespolizei zusammen, um die Maßnahmen zu konzipieren – unter Berücksichtigung von Erfahrungen anderer Kommunen.
Die Aufrüstung sorgt dafür, dass der Rathausplatz weiterhin ein sicherer Ort für Großveranstaltungen bleibt. Besucher werden die neuen Poller und die Schutzwand wahrnehmen, doch der Zugang für Fußgänger und Radfahrer bleibt unverändert. Die Investition von 490.000 Euro umfasst sowohl sichtbare als auch technische Sicherheitsverbesserungen auf dem gesamten Platz.






