29 April 2026, 10:55

Hessische Polizei schlägt hart gegen Rasen und illegale Tuning-Autos zu

Roter Wagen fährt auf einer Straße mit der Aufschrift 'Rettungsgasse', umgeben von anderen Fahrzeugen.

Hessische Polizei schlägt hart gegen Rasen und illegale Tuning-Autos zu

Polizei in Hessen geht mit gezielten Kontrollen gegen gefährliches und illegales Fahren vor

Die Spezialeinheit "TRuP" führte in Hanau, Ronneburg und Offenbach razziaartige Überprüfungen durch – mit dem Ergebnis von Bußgeldern, Fahrverboten und Fahrzeugbeschlagnahmungen. Mehrere Autofahrer müssen sich nun wegen Rasens, Lärmverstößen und anderen schweren Verstößen verantworten.

In Offenbach stoppten Beamte einen Opel Astra OPC mit illegalen Umbauten und einem extrem lauten Auspuff. Das Fahrzeug wurde beschlagnahmt, der Fahrer musste 90 Euro Strafe zahlen. Kein Einzelfall: Bereits ein Jahr zuvor hatte die Polizei denselben Wagen wegen ähnlicher Verstöße sichergestellt.

Bei Ronneburg wurde ein VW Käfer wegen übermäßigen Lärms und technischer Mängel aus dem Verkehr gezogen. Der Halter muss mindestens 100 Euro Bußgeld begleichen.

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Auch Rasen war ein großes Problem: Ein BMW M4 Competition wurde auf der Bundesstraße 448 mit 205 km/h geblitzt. Der Fahrer kassierte ein Bußgeld von 600 Euro und ein zweimonatiges Fahrverbot.

In Hanau häuften sich die Vorfälle: Ein Ford-Focus-Fahrer fuhr ohne gültigen Führerschein, stand unter Cannabiseinfluss und hatte offene Haftbefehle gegen sich. Zudem schuldete er über 2.100 Euro an unbezahlten Strafen. Ein Audi A6 missachtete eine rote Ampel – Folge: 200 Euro Strafe und ein einmonatiges Fahrverbot. Ein VW Polo überfuhr die Ampel mit weniger als einer Sekunde Restzeit, was den Fahrer 90 Euro kostete.

Über Einzelfälle hinaus verhängte die Polizei ein Betretungsverbot für den Bereich Kinzigbogen in Hanau gegen eine Gruppe von sechs Personen, die durch Verkehrsverstöße und ruhestörendes Verhalten aufgefallen waren.

Ziel der Aktionen war die Erhöhung der Verkehrssicherheit durch konsequente Ahndung von Verstößen. Autofahrern drohen nun Bußgelder, Fahrverbote und Fahrzeugbeschlagnahmungen. Die Polizei kündigte an, die Kontrollen gegen rücksichtsloses Verhalten auf den Straßen fortzusetzen.

Quelle