Hertha BSC führt die 2. Bundesliga an – doch der Aufstieg bleibt fern
Grzegorz LoosHertha BSC führt die 2. Bundesliga an – doch der Aufstieg bleibt fern
Hertha BSC klettert an die Spitze der 2. Bundesliga – doch der Aufstieg bleibt in weiter Ferne
Nach einer starken Serie hat sich Hertha BSC an die Tabellenspitze der 2. Bundesliga gesetzt. Mit zehn Punkten aus den letzten vier Spielen erzielte die Mannschaft in diesem Zeitraum die höchste Ausbeute der Liga. Trotz dieser Aufholjagd liegt das Team weiterhin sieben Punkte hinter dem Relegationsplatz für den Aufstieg zurück.
Der Aufwärtstrend begann etwa drei Wochen vor dem knappen 1:0-Sieg gegen den SC Paderborn am 28. Spieltag (28. März 2026). Trainer Stefan Leitl hatte nach der deutlichen 2:5-Niederlage gegen Paderborn zuvor eingeräumt, dass der direkte Wiederaufstieg unwahrscheinlich sei. Seither gewann die Mannschaft drei der letzten vier Partien, entlastete sich damit selbst und überholte den Hamburger SV knapp an der Tabellenspitze.
Ein Schlüsselfaktor in den letzten Wochen war Kevin Sessa, der aufgrund einer Verletzung von Kennet Eichhorn viermal in Folge von Beginn an auflief. Der Mittelfeldspieler nannte anhaltende Verletzungsprobleme und mangelnde Konstanz als Hauptgründe für das gescheiterte Aufstiegvorhaben. Zwar betonte er, dass die Mannschaft das nötige Können für die oberste Liga besitze, doch habe es über längere Phasen an der nötigen Stabilität gefehlt.
Sessa bekräftigte zudem seine Verbundenheit mit dem Verein: "Ich bin mit Hertha BSC noch nicht fertig." Sein Vertrag läuft noch bis Sommer 2027, und ein vorzeitiger Abschied steht für ihn nicht zur Debatte.
Obwohl Hertha die Tabelle aktuell anführt, beträgt der Rückstand auf den Relegationsplatz weiterhin sieben Punkte. Die jüngste Leistungskurve mit zehn Zählern aus vier Spielen stimmt jedoch optimistisch. Nun geht es darum, in den verbleibenden Partien die Lücke weiter zu schließen.






