04 January 2026, 21:12

Heidi Klum fordert mehr Vielfalt – auch bei männlichen Models mit Haarausfall

Ein Mann mit einem großen Bart und Brille posiert für die Kamera.

Heidi Klum möchte auch Männer mit Glatze in der Werbung sehen - Heidi Klum fordert mehr Vielfalt – auch bei männlichen Models mit Haarausfall

Heidi Klum hat sich für mehr Vielfalt in der Modebranche ausgesprochen – insbesondere für Männer. Bei einer kürzlichen Veranstaltung betonte sie die Notwendigkeit realistischerer Darstellungen männlicher Models, einschließlich solcher mit zurückweichendem Haaransatz. Ihre Äußerungen fielen im Rahmen der Glamour-Preisverleihung „Frauen der Modebranche“ in Berlin, bei der sie selbst geehrt wurde.

Bei der Gala erhielt Klum den Preis als „Globaler Star der Modebranche“, während ihre Tochter Leni eine berührende Laudatio auf sie hielt. Das Supermodel lobte zudem die jüngsten Fortschritte in der Branche und verwies auf Marken, die Vielfalt in puncto Alter, Körpertypen und geschlechtliche Identität fördern.

Klum sorgte für Schlagzeilen, als sie bei der Pariser Fashion Week für Vivienne Westwood über den Laufsteg ging. Sie beschrieb das Erlebnis als mitreißend und würdigte die Marke dafür, männliche Models mit unterschiedlichen Haaransätzen zu präsentieren. Dieser Schritt, so Klum, spiegle einen Wandel hin zu authentischerer Repräsentation in der Mode wider.

Seit Langem setzt sich Klum für mehr Inklusion auf dem Catwalk ein. Besonders am Herzen liegt ihr, älteren Models und Frauen mit Kurven mehr Chancen zu geben. Ihre Haltung deckt sich mit der von Marken wie Calvin Klein, Tom Ford und Gucci, die in ihren Kampagnen ebenfalls auf Diversität setzen. Auch Designer wie Rick Owens und Kim Jones (Louis Vuitton) verfolgen einen ähnlichen Ansatz und zeigen Männer verschiedenen Alters, ethnischer Herkunft und geschlechtlicher Ausdrucksformen.

Bei den Glamour-Preisen wurde Klums Einfluss auf die Mode mit dem Titel „Globaler Star der Modebranche“ gewürdigt. Ihre Tochter Leni ehrte sie auf der Bühne und unterstrich damit die enge Verbindung der Familie zur Branche. Die Veranstaltung machte deutlich, wie sehr Klum als Model und als Fürsprecherin für Veränderung prägt.

Klums Einsatz für Vielfalt fällt in eine Zeit, in der immer mehr Marken realistischere Darstellungen von Männern und Frauen fördern. Ihre Auszeichnung bei den Glamour-Preisen unterstreicht ihre Rolle bei der Gestaltung moderner Modestandards. Da Designer zunehmend unterschiedliche Körpertypen und Altersgruppen präsentieren, scheint die Branche auf dem Weg zu mehr Inklusion zu sein.

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