Hannovers Polizei jagt Raser und illegale Tuning-Fans mit harten Kontrollen
Grzegorz LoosHannovers Polizei jagt Raser und illegale Tuning-Fans mit harten Kontrollen
Hannovers Polizei geht mit verschärften Kontrollen gegen Verkehrsverstöße vor
In den vergangenen zwei Wochen hat die Polizei in Hannover verstärkt gegen Verkehrsverstöße durchgegriffen. Die jüngste Aktion unter dem Namen "Auto-Freitag" fand am 18. April 2025 statt, wobei Beamte illegale Fahrzeugumbauten, rücksichtsloses Fahren und illegale Autorennen im Visier hatten. Dutzende Autofahrer müssen nun mit Strafen rechnen, nachdem in der gesamten Stadt und auf umliegenden Autobahnen die Kontrollen intensiviert wurden.
Die Kampagne hatte bereits Anfang April begonnen, mit einem Schwerpunkt auf Rasern zwischen dem 7. und 13. April. In diesem Zeitraum wurden 834 Fahrer bei Tempoüberschreitungen erwischt – darunter ein 20-Jähriger, der in einem Volkswagen Golf in einer 50er-Zone 124 km/h fuhr. Zudem überwachten die Beamten das Verhalten von Lkw in besonders gefährdeten Bereichen wie der Beneckeallee und der Mielestraße, um Radfahrer zu schützen.
Am 18. April, dem "Auto-Freitag", stoppten die Polizisten 98 Fahrer wegen überhöhtem Tempo. Ein Autofahrer wurde in einer 30er-Baustellenzone mit 74 km/h gemessen. Bei drei Fahrzeugen waren die Zulassungen abgelaufen, bei drei weiteren gab es nicht genehmigte strukturelle Veränderungen. Auch die Ferienverkehrsregeln wurden durchgesetzt: Vier Sattelschlepper wurden auf der A2 angehalten, weil sie nicht freigestellte Ladung transportierten.
Zwei Tage später, am 20. April, kontrollierte die Polizei die Einhaltung des Sonntagsfahrverbots und ertappte zwei weitere Lkw bei Verstößen. Über diese gezielten Überprüfungen hinaus gab es jedoch keine besonderen Maßnahmen gegen Lkw-Fahrer. Andere aktuelle Aktionen in der Region konzentrierten sich auf die Sicherheit von Radfahrern – zwischen dem 7. und 20. April wurden keine spezifischen Lkw-Kontrollen gemeldet.
Die zweiwöchigen verschärften Kontrollen führten zu Bußgeldern wegen Rasens, illegaler Umbauten und Verstößen gegen Ferienverkehrsregeln. Die Polizei bestätigte, dass in diesem Zeitraum keine übergreifenden Lkw-spezifischen Operationen stattfanden. Stattdessen lagen die Schwerpunkte auf riskantem Fahrverhalten und saisonalen Verkehrsbeschränkungen.






