Hannover Rück erhöht Gewinnprognose nach Rückgang der Großschäden
Magdalena HertrampfHannover Rück erhöht Gewinnziel - Hannover Rück erhöht Gewinnprognose nach Rückgang der Großschäden
Die Hannover Rück, der drittgrößte Rückversicherer der Welt, hat für die ersten neun Monate des Jahres deutlich bessere Finanzzahlen vorgelegt. Der Nettogewinn stieg um fast 8 % auf 2 Milliarden Euro – angetrieben durch einen Rückgang bei Großschäden. Das Unternehmen rechnet nun mit höheren Gewinnen für 2023 als ursprünglich prognostiziert.
Die Schadensmeldungen aus großen Risiken gingen um 10 % zurück, wobei die Gesamtkosten knapp unter 1,2 Milliarden Euro lagen. Allein die Waldbrände in Kalifornien im Januar schlugen mit 615 Millionen Euro zu Buche. Dennoch erzielte das dritte Quartal einen Nettogewinn von 651 Millionen Euro – ein leichter Rückgang um 2 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Für das Gesamtjahr hat die Hannover Rück ihre Gewinnprognose auf etwa 2,6 Milliarden Euro angehoben. Das entspricht einer Steigerung um 200 Millionen Euro gegenüber früheren Schätzungen und spiegelt eine insgesamt geringere Zahl schwerer Katastrophen wider.
Die angepasste Einschätzung des Unternehmens deutet auf ein profitableres Jahr hin als erwartet. Mit gestiegenem Nettogewinn und sinkenden Schadenskosten liegt die Hannover Rück gut im Plan, um ihre überarbeiteten Ziele zu erreichen. Die endgültigen Zahlen werden zeigen, ob sich dieser Trend bis Dezember hält.






