30 April 2026, 12:38

Hamburger Dom überwindet selbst die größte Höhenangst – fast

Eine Achterbahn auf dem Gipfel eines Hügels unter einem bewölkten Himmel, umgeben von Stützkonstruktionen.

Hamburger Dom überwindet selbst die größte Höhenangst – fast

Ein langjähriger Bewohner des Hamburger Stadtteils St. Pauli hat seine Höhenangst überwunden – dank ein paar hartnäckiger Freunde. 26 Jahre lang hatte er das Spektakel des Hamburger Doms nur aus sicherer Entfernung verfolgt. Doch diesmal zog es ihn doch zu den waghalsigen Attraktionen hin.

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Der Hamburger Dom ist seit jeher ein Magnet für Adrenalinjunkies. Im Laufe der Jahre sind die Fahrgeschäfte immer extremer geworden: Sie schleudern, wirbeln und katapultieren die Besucher bis zu 100 Meter in die Luft. Der Bewohner, der in der Nähe des Heiligengeistfelds lebt, wo das Volksfest stattfindet, hatte von seinem Balkon aus oft nur den Kopf über so viel Tollkühnheit geschüttelt.

Die Idee zu diesem Abenteuer stammte nicht von ihm selbst. Zwei Freunde, die sich nach Gesellschaft sehnten, überredeten ihn, in eine "Aussichtsgondel" zu steigen – eine Attraktion, die ihn 70 Meter in die Höhe beförderte. Im Gegensatz zu den wilderen Fahrgeschäften des Doms drehte sich diese Gondel nicht und bot genug Haltemöglichkeiten. Dennoch war die Erfahrung für ihn eindeutig: "Einmal reicht – nie wieder!"

Selbst die Fahrt mit dem Aufzug nach oben hatte eine Regel: "Wer mit mir hochfährt, fährt auch mit mir wieder runter." Die Freunde jedoch ließen sich von der Höhe und den atemberaubenden Fahrgeschäften des Doms völlig unbeeindruckt.

Der kurze Ausflug in die Aussichtsgondel hat den Bewohner nur in seiner Überzeugung bestärkt: Er bleibt lieber auf festem Boden. Derweil zieht der Hamburger Dom weiterhin Scharen von Besuchern an – mit einer Mischung aus atemberaubenden Fahrgeschäften und traditionellem Jahrmarktsflair. Vorerst wird er das Treiben weiterhin vom Balkon aus beobachten.

Quelle