Grüne fordern schnelle Bahn-Revolution für NRW bis 2031
Die Grünen legen Pläne für bessere Bahnverbindungen in Nordrhein-Westfalen vor
Die Grünen haben Vorschläge vorgelegt, um den Schienenverkehr in Nordrhein-Westfalen zu verbessern. Ihrer Ansicht nach modernisiert sich zwar das deutsche Bahnnetz, doch die Umbaumaßnahmen führen derzeit zu erheblichen Beeinträchtigungen für Fahrgäste. Mit ihren Plänen wollen die Grünen den Zugverkehr in den kommenden Jahren zuverlässiger und attraktiver gestalten.
Leon Kröck, Fraktionsvorsitzender der Solinger Grünen, betonte, dass die Fahrgäste die aktuellen Einschränkungen mit Geduld ertragen. Die Partei setzt sich dafür ein, die RE2-Linie umzuleiten, um Solingen, den Wuppertaler Hauptbahnhof und das östliche Ruhrgebiet direkt zu verbinden. Dieser Schritt solle zügig umgesetzt werden – auch mit Blick auf die Bundesgartenschau 2031.
Die Grünen fordern zudem eine schnellere Modernisierung der Signaltechnik. Eine bessere Koordinierung von Baustellen auf der Schiene soll dazu beitragen, Zugausfälle zu verringern. Außerdem verlangen sie vor Beginn der Arbeiten am Rhein-Ruhr-Express (RRX) neue Weichen in der Nähe von Düsseldorf-Eller Mitte.
Die Elektrifizierung der S7-Linie und ihre Verlängerung bis Düsseldorf bleibt ein zentrales Anliegen. Die Partei ist überzeugt, dass dies die Strecke attraktiver macht und Pendlerinnen und Pendler entlastet. Zwar haben sich die Sperrungen auf den Linien RE7 und RB48 zuletzt entspannt, doch weitere Bauarbeiten stehen an.
Ziel der Vorschläge ist ein sicheres und effizienteres Schienennetz. Sollten die Pläne umgesetzt werden, könnten Fahrgäste künftig mit weniger Verspätungen und besseren Anschlüssen rechnen. Die Grünen mahnen, es brauche jetzt dringend Maßnahmen, um den wachsenden Anforderungen gerecht zu werden.
