Graffiti-Angriff auf Regionalzug bei Hannover: Täter sprühen 150 Quadratmeter an
Elfie ZiegertGraffiti-Angriff auf Regionalzug bei Hannover: Täter sprühen 150 Quadratmeter an
Am 8. November hat eine Gruppe von etwa 20 Personen einen Regionalzug in der Nähe von Hannover schwer beschädigt. Der Vorfall ereignete sich kurz vor Mitternacht am Bahnhof Dedenhausen, wo die Täter rund 150 Quadratmeter der Außenwand des Zuges mit Graffiti besprühten. Die Behörden suchen nun nach Zeugen und Beweismaterial, um die Verantwortlichen zu ermitteln.
Die Gruppe drang am Bahnhof Dedenhausen in den von ENNO betriebenen Zug ein. Sie löste zwei Notbremsen aus, zwang vier Türen gewaltsam auf und besprühte anschließend die Außenwände mit Graffiti. Trotz des Tumults blieb keiner der 30 bis 40 Fahrgäste unverletzt.
Die Bundespolizeidirektion Hannover hat den Vorfall als Sachbeschädigung eingestuft. Die Ermittler werten bereits vorhandenes Videomaterial aus, bitten jedoch um weitere Unterstützung aus der Bevölkerung. Zeugen, die Hinweise zum Tathergang, mögliche Fluchtfahrzeuge oder beteiligte Personen geben können, werden gebeten, sich unter der Nummer 0511-30365-0 zu melden. Fotos oder Videoaufnahmen können auch an [email protected] gesendet werden, mit dem Betreff "Graffiti". Die Polizei hat den ermittelnden Beamten bisher nicht namentlich genannt.
Die Bundespolizei sammelt weiterhin Beweismaterial in diesem Fall. Weitere Hinweise, wie Zeugenaussagen oder Aufnahmen, könnten helfen, die Täter zu identifizieren. Die Ermittlungen dauern an.






