24 March 2026, 20:31

Göttinger Entsorgungsbetriebe setzen auf HVO100 und senken CO₂-Emissionen drastisch

Großes Lagerhausinnere in einer Entsorgungsanlage mit verschiedenen Reifen, Behältern, Topfpflanzen, bedruckten Platten, Polen, Beleuchtung, einem blauen Tuch und anderen Gegenständen, mit Bäumen, Fahrzeugen und Schnee im Hintergrund.

Göttinger Entsorgungsbetriebe setzen auf HVO100 und senken CO₂-Emissionen drastisch

Göttinger Entsorgungsbetriebe (GEB) gehen große Schritte zur Verringerung ihres CO₂-Fußabdrucks

Das Unternehmen hat fast seine gesamte Flotte auf einen saubereren synthetischen Diesel namens HVO100 umgestellt. Zudem zeigen erste Tests mit elektrischen Müllfahrzeugen vielversprechende Ergebnisse.

Nahezu alle der über 120 Fahrzeuge der GEB werden inzwischen mit HVO100 betrieben, einem erneuerbaren Dieselkraftstoff aus Abfallfetten und gebrauchten Speiseölen. Allein durch diese Umstellung konnte das Unternehmen seine jährlichen CO₂-Emissionen bereits um etwa 1.800 Tonnen reduzieren. Sowohl Mitarbeiter als auch Anwohner bemerken die Unterschiede: Die Fahrzeuge laufen leiser und verursachen weniger Vibrationen.

Im vergangenen Jahr führte die GEB Sommer- und Wintertests mit einem elektrischen Müllfahrzeug durch. Die Fahrer lobten die ruhige Fahrweise, während Anwohner die geringere Lärmbelastung schätzten. Langfristig bleibt das Unternehmen der Elektromobilität verpflichtet – allerdings nur, wenn der Strom aus erneuerbaren Quellen stammt.

Aktuell sieht die GEB in HVO100 einen praktischen Zwischenschritt auf dem Weg zur Dekarbonisierung der Flotte. Der synthetische Kraftstoff bringt sofortige Emissionsvorteile, während das Unternehmen weiterhin elektrische Alternativen prüft.

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Die Umstellung auf HVO100 zeigt bereits messbare Erfolge: Die Emissionen sinken, die Arbeitsbedingungen verbessern sich. Die GEB plant, den Einsatz erneuerbarer Kraftstoffe und Elektrofahrzeuge weiter auszubauen – mit dem Ziel einer vollständig nachhaltigen Flotte in den kommenden Jahren.

Quelle