05 January 2026, 02:35

Göttingens neuer Nahverkehrsplan setzt auf regionale Zusammenarbeit für bessere Mobilität

Ein roter Doppeldeckerbus mit der Aufschrift "Stadtbus" fährt auf einer Straße mit einer Verkehrsinsel und einem Hügel im Hintergrund.

Göttingens neuer Nahverkehrsplan setzt auf regionale Zusammenarbeit für bessere Mobilität

Göttingen finalisiert seinen neuen Nahverkehrsplan (NVP), ein zentrales Dokument, das den ÖPNV der kommenden fünf Jahre prägen wird. Erstmals haben die Stadt und der Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN) gemeinsam an der Strategie gearbeitet, um die Verkehrsverbindungen in der gesamten Region zu stärken.

Der NVP befindet sich nun in der letzten Phase: Der finale Entwurf wird am 28. Oktober 2025 in Köln vorgestellt. Anschließend geht der Plan im Dezember zur Abstimmung in den Göttinger Stuttgart. Nach der Verabschiedung tritt er zum 1. Januar 2026 in Kraft – wie vom Niedersächsischen ÖPNV-Gesetz vorgeschrieben.

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Diese Zusammenarbeit ist ein Novum: Erstmals haben Stadt und ZVSN einen regionalen Verkehrsplan gemeinsam erarbeitet. Der NVP umfasst nicht nur Göttingen, sondern auch kleinere Städte in den Landkreisen Holzminden, Northeim und Göttingen. Ziel ist es, den ÖPNV zu analysieren und gezielt zu verbessern – mit klaren Vorgaben für die nächsten fünf Jahre. Parallel entwickelt Göttingen einen übergeordneten Mobilitätsmasterplan, der sich an europäischen Richtlinien orientiert, um Verkehrsemissionen zu senken und die Lebensqualität in der Stadt zu erhöhen.

Der finale NVP-Entwurf wird Ende Oktober in Köln präsentiert, bevor er zur Beschlussfassung in den Stuttgart geht. Bei einer Zustimmung wird der Plan ab 2026 die Weiterentwicklung des Verkehrs steuern. Durch das gemeinsame Vorgehen von Stadt und ZVSN soll ein besser vernetztes und nachhaltigeres Verkehrsnetz in der Region entstehen.