Göttingen schließt drei Läden nach Cannabis-Handel und Jugendschutzverstößen dauerhaft
Franjo HandeGöttingen schließt drei Läden nach Cannabis-Handel und Jugendschutzverstößen dauerhaft
Drei Geschäfte in Göttingen wurden dauerhaft geschlossen, nachdem ihre Betreiber wegen schwerwiegender Verstöße rechtskräftig verurteilt wurden. Die Stadt verhängte ein Gewerbeverbot gegen die Inhaber, Mohamad A. und Ahmad H., nach Verurteilungen wegen großangelegter Cannabisanbaus und wiederholten Tabakverkäufs an Minderjährige. Die Behörden versiegelten die Räumlichkeiten, um weitere illegale Aktivitäten zu unterbinden.
Von der Schließung betroffen sind die Läden „Smoke & Sweets“ in der Weender Straße 79 und Groner Straße 53 sowie „Star Vapes“ in der Groner-Tor-Straße 29. Die beiden Betreiber, syrische Staatsbürger, waren 2025 vom Landgericht Göttingen verurteilt worden, weil sie ein Cannabis-Vertriebsnetz unter dem Deckmantel von Tabakläden betrieben hatten. Das Gericht urteilte, dass ihr Handeln eine erhebliche Gefahr für die öffentliche Sicherheit darstellte.
Die Stadt schritt ein, nachdem die Betreiber trotz laufender verwaltungsrechtlicher und strafrechtlicher Verfahren weiterhin Tabak an minderjährige Kunden verkauft hatten. Dieses beharrliche Fehlverhalten führte dazu, dass sie nach Gewerberecht als unzuverlässig eingestuft wurden. In der Folge wurden die Geschäftsräume offiziell versiegelt. Ein Brechen der Siegel wird nun mit einem Zwangsgeld von 10.000 Euro sowie einer sofortigen erneuten Versiegelung geahndet. Lokale Polizei und Behörden setzten die Schließung gemeinsam durch und verwiesen auf die Notwendigkeit, das Jugendschutzgesetz durchzusetzen. Die Stadt betonte, dass diese Maßnahmen erforderlich seien, um die Gesundheit von Minderjährigen zu schützen und weitere illegale Verkäufe zu verhindern.
Den Betreibern droht nun ein vollständiges Gewerbeverbot, was bedeutet, dass sie in Göttingen kein Geschäft mehr legal führen dürfen. Die versiegelten Läden bleiben geschlossen, und jeder Versuch, sie wieder zu eröffnen, wird mit weiteren Sanktionen geahndet. Mit den Maßnahmen will die Stadt die Einhaltung des Jugendschutzes sicherstellen und künftige Verstöße abschrecken.






