Gifhorns Hundesteuer bringt über 222.000 Euro – trotz weniger angemeldeter Hunde
Grzegorz LoosGifhorns Hundesteuer bringt über 222.000 Euro – trotz weniger angemeldeter Hunde
Hundebesitzer in Gifhorn zahlen jährliche Steuer – je nach Anzahl der Hunde
In Gifhorn müssen Hundehalter eine jährliche Abgabe entrichten, die sich nach der Zahl ihrer Hunde richtet. Die Stadt verzeichnet seit Jahren stabile Einnahmen aus dieser Gebühr, wobei die Anzahl der angemeldeten Hunde leicht schwankt. Allein 2025 brachte die Hundesteuer über 222.000 Euro in die kommunale Kasse.
Das Steuersystem in Gifhorn ist gestaffelt: Für den ersten Hund zahlen Besitzer 78 Euro, für den zweiten 144 Euro und für jedes weitere Tier 156 Euro pro Jahr. Als gefährlich eingestufte Hunde schlagen mit einem Aufschlag von 600 Euro zusätzlich zu Buche.
Die Zahlen zeigen: 2023 waren in Gifhorn 2.500 Hunde gemeldet, die Steuereinnahmen beliefen sich auf 227.000 Euro. Im Folgejahr sank die Zahl der angemeldeten Hunde leicht auf 2.406, die Einnahmen gingen auf 220.652 Euro zurück. 2025 verringerte sich die Anzahl weiter auf 2.367 Hunde – doch überraschenderweise stiegen die Einnahmen auf 222.397 Euro.
Auch in vergleichbaren Städten der Region wie Laatzen, Lehrte und Peine nehmen die Einnahmen aus der Hundesteuer zu. Zwischen 2022 und 2024 verzeichneten sie ein Wachstum von 5 bis 8 Prozent, bedingt durch moderate Steuererhöhungen und eine stabile Hundepopulation. In Laatzen kletterten die Einnahmen von 180.000 auf 205.000 Euro, in Lehrte von 165.000 auf 183.000 Euro. Peine steigerte seine Einnahmen im selben Zeitraum von 220.000 auf 250.000 Euro.
Trotz eines leichten Rückgangs bei den Hundeanmeldungen bleibt die Hundesteuer in Gifhorn eine verlässliche Einnahmequelle. Die Zahlen für 2025 zeigen sogar einen leichten Anstieg im Vergleich zum Vorjahr – ein Trend, der sich auch in anderen deutschen Städten ähnlicher Größe widerspiegelt.






