Gewaltkriminalität in Deutschland: Hohe Rückfallquoten bei nichtdeutschen Tatverdächtigen
Franjo HandeGewaltkriminalität in Deutschland: Hohe Rückfallquoten bei nichtdeutschen Tatverdächtigen
Im Jahr 2025 stellten Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit knapp 15 Prozent der Bevölkerung Deutschlands, machten jedoch fast 43 Prozent der Tatverdächtigen im Bereich der Gewaltkriminalität aus. Ein aktueller Bericht wies auf hohe Rückfallquoten bei bestimmten Gruppen hin und löste damit eine politische Debatte aus.
Die Daten zeigen erhebliche Unterschiede bei wiederholten Gewaltstraftaten je nach Herkunftsland der Tatverdächtigen. Bei tunesischen Staatsbürgern standen 16,4 Prozent unter dem Verdacht einer zweiten Tat, 6 Prozent sogar einer dritten. Marokkanische Tatverdächtige wiesen ähnliche Zahlen auf: 15 Prozent wurden zweimal und 5,3 Prozent dreimal beschuldigt.
Bei Syrern lag der Anteil der Zweittatverdächtigen bei 10,3 Prozent, während 3 Prozent dreimal in Verdacht gerieten. Afghanische Tatverdächtige folgten mit 10,7 Prozent bei Zweittaten und 2,4 Prozent bei Drittaten. Ukrainische Verdächtige wiesen niedrigere Werte auf: 8,3 Prozent bei Zweittaten und 1,7 Prozent bei Drittaten.
Deutsche Staatsbürger standen zu 8,2 Prozent unter Zweittatverdacht, zu 1,8 Prozent unter Drittatverdacht und zu 0,8 Prozent unter Verdacht für vier bis fünf Taten. Der Fall von Islam El M., einem deutschen Passinhaber, der wegen Vergewaltigung in einer Gruppe verurteilt wurde, sorgte ebenfalls für Aufsehen, nachdem er während des Prozesses einen Dolmetscher benötigte.
Der AfD-Abgeordnete Martin Hess kritisierte die Situation als „inakzeptabel“. Er behauptete, Deutschland sei zu einer „Komfortzone“ für gewaltbereite Straftäter geworden, die sich nicht integrieren wollten. Hess warf anderen Parteien vor, ideologische Ziele über die öffentliche Sicherheit zu stellen.
Die Zahlen zeigen eine überproportionale Vertretung von Nicht-Deutschen unter den Tatverdächtigen bei Gewaltverbrechen. Auch die Rückfallquoten variieren stark je nach Nationalität. Die Daten haben die Diskussionen über Integration, Strafverfolgung und öffentliche Sicherheit in Deutschland weiter verschärft.
