Gasverträge jetzt prüfen: So sparen Haushalte vor der Heizsaison
Vor dem Beginn der Heizsaison: Haushalte können durch Überprüfung ihrer Gasverträge sparen
Mit Blick auf steigende Kosten raten Experten, jetzt gesetzliche kündigungsfristen zu prüfen und Preise zu vergleichen – noch vor Start der Heizperiode.
Die geplante Erhöhung der CO₂-Steuer ab 2026 wird voraussichtlich zu weiteren Preisanstiegen bei Gas führen. Wer früh handelt, kann bares Geld sparen.
Ab 2026 steigt die CO₂-Abgabe auf 55 bis 65 Euro pro Tonne – mit direkten Auswirkungen auf die Gasrechnung. Verbraucher sollten ihre Verträge auf kündigungsfristen prüfen und günstigere Tarife oder alternative Anbieter in Betracht ziehen.
Für Mieter gelten je nach Heizungsart unterschiedliche Regeln: Bei Zentralheizung teilen sich Mieter und Vermieter die CO₂-Kosten, während Haushalte mit Einzelgasheizungen die Abgaben selbst tragen müssen. Mieter mit eigener Gasheizung können die CO₂-Kosten jedoch innerhalb von 12 Monaten nach Erhalt der Rechnung vom Vermieter zurückfordern – vorausgesetzt, der Abrechnungszeitraum begann am oder nach dem 1. Januar 2023.
Unterstützung gibt es für alle, die sich in den Änderungen zurechtfinden müssen: Die Verbraucherzentralen bieten einen kostenlosen CO₂-Kostenrechner, mit dem Mieter ihren Anteil an den Emissionskosten berechnen und Erstattungen beantragen können. Zudem hat die Verbraucherzentrale Niedersachsen einen Online-Ratgeber veröffentlicht, der vor typischen Fehlern beim Tarif- oder Anbieterwechsel warnt.
Wer jetzt aktiv wird, kann seine künftigen Gaskosten senken. Durch Vertragsprüfung, Preisvergleiche und die Nutzung der verfügbaren Hilfsmittel lassen sich die finanziellen Folgen der steigenden CO₂-Steuer abfedern. Die Frist für die Rückforderung bei alten Rechnungen ist streng befristet – Mieter sollten daher zeitnah prüfen, ob sie anspruchsberechtigt sind.






