Garbsen stellt sich auf Ganztagsbetreuung ab 2026 ein – was Familien jetzt wissen müssen
Elfie ZiegertGarbsen stellt sich auf Ganztagsbetreuung ab 2026 ein – was Familien jetzt wissen müssen
Garbsen bereitet sich auf tiefgreifende Veränderungen im Schulsystem vor, denn in Niedersachsen wird die Ganztagsbetreuung schrittweise ausgebaut. Ab August 2026 haben alle Erstklässler in der Region einen gesetzlichen Anspruch auf verlängerte Betreuung – eine Neuerung, die Hunderten Familien vor Ort den Alltag verändern wird. Bei einer kommenden Informationsveranstaltung wird erläutert, wie der Übergang gestaltet wird und was das für Schülerinnen, Schüler und Familien bedeutet.
Die Umstellung auf Ganztagsschulen betrifft in Garbsen vor allem Grund- und weiterführende Schulen der Sekundarstufe I. Der Schulalltag wird sich deutlich verlängern, da sowohl der Unterricht als auch die Betreuungszeiten ausgeweitet werden – eine große Umstellung für Familien in der Stadt.
Am Dienstag, 4. November, um 18 Uhr findet im Ratssaal des Garbsener Rathauses eine öffentliche Informationsveranstaltung statt. Unter dem Titel „Ganztagsbetreuung in Grundschulen – Umsetzung des Rechtsanspruchs bis 2026“ wird dort das neue System vorgestellt. Kultusministerin Julia Willie Hamburg wird anwesend sein, um über landesweite Verantwortlichkeiten, Finanzierung und politische Rahmenbedingungen zu sprechen. Bürgermeister Claudio Provenzano wird sich auf die lokale Umsetzung konzentrieren und individuelle Fragen beantworten. Im Anschluss gibt es eine offene Fragerunde, in der Familien und Anwohner ihre Anliegen direkt einbringen können.
Ziel der Veranstaltung am 4. November ist es, transparente Antworten darauf zu geben, wie Garbsens Schulen den Stichtag 2026 meistern werden. Familien mit schulpflichtigen Kindern erfahren dort mehr über die neuen Betreuungszeiten, staatliche Unterstützung und konkrete Schritte für den Übergang. Ab diesem Datum gilt der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für alle Erstklässler in Niedersachsen.






