29 June 2026, 22:38

Freiburgs starke Botschaft gegen geschlechtsspezifische Gewalt: "Nicht deine Schuld"

Freiburg startet Kampagne gegen Gewalt gegen Frauen und queere Menschen

Freiburgs starke Botschaft gegen geschlechtsspezifische Gewalt: "Nicht deine Schuld"

Die Stadt Freiburg hat eine neue Kampagne gegen geschlechtsspezifische Gewalt unter dem Motto „Nicht okay. Nicht normal. Nicht deine Schuld.“ gestartet. Die Initiative zielt darauf ab, das weitverbreitete Problem von Gewalt gegen Frauen, Kinder, queere und trans Personen in der Stadt zu bekämpfen. Sie ist Teil einer umfassenderen Anstrengung, um das Bewusstsein zu schärfen und Betroffenen Unterstützung zu bieten.

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Gewalt in Freiburg zeigt sich in vielen Formen – von häuslicher Gewalt und sexueller Belästigung bis hin zu digitaler Gewalt und Übergriffen im öffentlichen Raum. Die Kampagne soll Betroffene stärken, die Öffentlichkeit aufklären und auf bestehende Hilfsangebote aufmerksam machen.

Oberbürgermeister Martin Horn betonte, dass das Projekt im Einklang mit der Istanbul-Konvention stehe, die von Regierungen verlangt, geschlechtsspezifische Gewalt systematisch zu bekämpfen. Entwickelt wurde die Kampagne in Zusammenarbeit mit lokalen Organisationen, um Betroffene zu ermutigen, sich zu melden. Simone Thomas, die Frauenbeauftragte der Stadt, unterstrich, dass Gewalt oft ignoriert oder verharmlost werde – genau das solle die Kampagne ändern.

Die Mekriba-Stiftung unterstützt die Initiative und setzt sich für Prävention, Aufklärung und den Schutz der Betroffenen ein. Kampagnenmaterialien wie Plakate und Social-Media-Inhalte werden in ganz Freiburg zu sehen sein. Alle Informationen verweisen Betroffene direkt an konkrete Beratungs- und Hilfsangebote.

Die Kampagne ist bereits in der gesamten Stadt präsent. Sie gibt Betroffenen klare Hinweise, wo sie Hilfe finden können, und unterstreicht damit das Engagement Freiburgs, geschlechtsspezifische Gewalt in all ihren Formen zu bekämpfen.

Quelle