Fränkisches Derby endet 1:1 – Polizei verhindert größere Fan-Ausschreitungen
Grzegorz LoosFränkisches Derby endet 1:1 – Polizei verhindert größere Fan-Ausschreitungen
Das 276. Fränkische Derby zwischen der SpVgg Greuther Fürth und dem 1. FC Nürnberg endete am Samstag mit einem 1:1-Unentschieden. Die im Fürther Ronhof-Stadion ausgetragene Partie lockte mit über 16.000 Zuschauern ein ausverkauftes Haus. Die Polizei setzte strenge Maßnahmen ein, um die rivalisierenden Fangruppen voneinander zu trennen und während des gesamten Tages für Ordnung zu sorgen.
Rund 3.500 Anhänger des 1. FC Nürnberg reisten für das Spiel an. Um Auseinandersetzungen zu vermeiden, begleiteten Beamte etwa 1.000 Auswärtsfans direkt von einem nahegelegenen Parkplatz zum Gästeblock. Die klare Trennung der beiden Fangruppen blieb während der gesamten Veranstaltung aufrechterhalten.
Trotz der Vorsichtsmaßnahmen kam es in der Nähe des Stadions zu einer Schlägerei zwischen acht Personen aus den verfeindeten Lagern. Die Polizei nahm sie vorläufig fest, ließ sie jedoch später wieder frei. Nach dem Abpfiff wurden drei weitere Personen in der Nähe einer Absperrung verhaftet, nachdem sie Beamte beleidigt und sich gegen die Festnahme gewehrt hatten.
Hunderte Polizisten patrouillierten im Umfeld und sorgten dafür, dass der Spieltag weitgehend ohne größere Zwischenfälle verlief. Der Leiter des Fürther Polizeireviers bezeichnete den Einsatz im Nachhinein als friedlich und gut kontrolliert. Der strenge Sicherheitsplan habe sich bewährt, indem er die Fangruppen voneinander fernhielt und Vorfälle auf ein Minimum reduzierte. Es gab nur wenige Festnahmen, und die meisten Fans verließen das Stadion ohne weitere Zwischenfälle. Die Behörden bestätigten, dass die Maßnahmen auch bei künftigen Risikospielen beibehalten werden.






