Forschungsparkhaus in Braunschweig nutzt Dachfläche für Solarstrom-Produktion
Grzegorz LoosForschungsparkhaus in Braunschweig nutzt Dachfläche für Solarstrom-Produktion
Forschungsparkhaus am Flughafen Braunschweig setzt nun auf Solarstrom
Auf dem Dach des Forschungsparkhauses am Flughafen Braunschweig sind zwei neue Photovoltaikanlagen installiert worden – ein weiterer Schritt hin zu einer nachhaltigen Energieversorgung am Standort.
Die erste Anlage verfügt über eine Leistung von rund 30 Kilowatt Peak (kWp) und versorgt direkt den Eigenbedarf des Parkhauses. Die zweite, deutlich größere Anlage erzeugt etwa 330 kWp und speist den gesamten produzierten Strom ins öffentliche Netz ein.
Gemeinsam nutzen die beiden Systeme 792 Solarmodule und erreichen eine Gesamtleistung von 360 kWp. Sie machen die gesamte Dachfläche des Parkhauses für die Erzeugung erneuerbarer Energien nutzbar. Ein Teil des Stroms wird vor Ort verbraucht, der Großteil fließt jedoch in das allgemeine Stromnetz.
Die technische Umsetzung übernahm das lokale Unternehmen Gast & Partner GmbH. Kai Florysiak von der Braunschweig Parken GmbH betonte die Bedeutung des Projekts für die Energiewende und eine nachhaltige Mobilität innerhalb des Forschungsflughafens. Lukas Ritzka-Cole von BRAWO Green Energy hob die effiziente Nutzung der verfügbaren Dachflächen für die Solarstromerzeugung hervor.
Die neuen Photovoltaikanlagen leisten einen Beitrag zu einer klimafreundlicheren Energieversorgung und reduzieren die CO₂-Emissionen. Die Projektpartner bleiben ihrem Engagement für Klimaschutz, Ressourcenschonung und ein zukunftsfähiges Energiesystem am Forschungsflughafen Braunschweig treu.
