03 May 2026, 08:39

Florianstag in Berlin: Einsatzkräfte erhalten Solidarität gegen wachsende Gewalt

Gruppe von Menschen bei einer Ehrung für die Alexandria Fire Department, die vor einem Feuerwehrauto klatschen und lächeln, mit Bäumen und einem klaren Himmel im Hintergrund.

Florianstag in Berlin: Einsatzkräfte erhalten Solidarität gegen wachsende Gewalt

Berlins Schornsteinfeger, Feuerwehrleute, Polizisten und Stadtvertreter versammelten sich am Florianstag, um Einsatzkräfte zu würdigen

Zum vierten Mal in Folge trafen sich am Florianstag Schornsteinfeger, Feuerwehrleute, Polizisten und Vertreter der Stadt Berlin, um ihre Solidarität mit den Rettungskräften zu zeigen. Die jährliche Veranstaltung lenkt die Aufmerksamkeit auf die Gefahren, denen diese Frauen und Männer täglich ausgesetzt sind, während sie die Öffentlichkeit schützen. In diesem Jahr stand besonders die Bekämpfung von Gewalt gegen Einsatzkräfte im Mittelpunkt.

Die Feierlichkeiten fanden in der Lehrbäckerei des Berliner Konditoren-Innungsverbandes statt. Regierungsbürgermeister Kai Wegner schloss sich den Vertretern der Schornsteinfeger-Innung, der Feuerwehr und der Polizei an, um all jene zu ehren, die rund um die Uhr für die Sicherheit der Bürger im Einsatz sind. Der Florianstag, der jährlich am 4. Mai begangen wird, ist traditionell dem Schutzpatron der Feuerwehrleute und Schornsteinfeger gewidmet.

In den letzten Jahren haben die Angriffe auf Rettungskräfte zugenommen. Als Reaktion darauf stand die diesjährige Veranstaltung unter dem Motto „Keine Gewalt gegen Retter“ und sollte Respekt und Zusammenhalt fördern. Die Innung betonte zudem, wie wichtig es ist, die lebenswichtige Arbeit dieser Berufsgruppen wertzuschätzen.

Seit dem Start der Initiative wurden rund 10.000 Euro an Spenden gesammelt. Das Geld kommt den Rettungsdiensten zugute und soll das Bewusstsein für die Herausforderungen schärfen, vor denen sie stehen.

Die Veranstaltung brachte Stadtverantwortliche und Einsatzkräfte zusammen, um die öffentliche Anerkennung zu stärken. Angesichts der steigenden Gewalt gegen Rettungskräfte hoffen die Organisatoren, dass die Kampagne zu sicheren Arbeitsbedingungen beiträgt. Die bisher gesammelten 10.000 Euro werden weiterhin denen helfen, die an vorderster Front im Einsatz sind.

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