26 March 2026, 22:29

FDP vor Machtkampf: Dürr und Höne kämpfen um den Parteivorsitz

Deutsches Propagandaplakat für die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei mit zwei Männern auf einem Sofa.

FDP vor Machtkampf: Dürr und Höne kämpfen um den Parteivorsitz

In der Freien Demokratischen Partei (FDP) bahnt sich ein Führungsstreit an. Henning Höne hat seine Kandidatur angekündigt und will den amtierenden Parteivorsitzenden Christian Dürr herausfordern. Die Abstimmung findet Ende Mai auf dem Bundesparteitag statt, nachdem sich die gesamte Bundesvorstandschaft entschieden hat, vor der Veranstaltung zurückzutreten.

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Der aktuelle FDP-Vorsitzende Christian Dürr strebt eine Wiederwahl an. Er betont, die Partei müsse sich auf die wirtschaftlichen Sorgen von Millionen Menschen konzentrieren. Seine Vision für die FDP basiert auf marktwirtschaftlichen Prinzipien – er beschreibt sie als eine "optimistische Reformkraft" mit klarer wirtschaftsliberaler Ausrichtung.

Dürr ist überzeugt, dass die früheren Erfolge der FDP darauf zurückzuführen sind, drängende Probleme mit liberalen Lösungen anzugehen. Er verweist auf die Parteigeschichte: In den frühen 1970er-Jahren setzte sich die FDP mit den Freiburger Thesen für gesellschaftsliberale Reformen ein. Doch bereits 1977 markierten die Kieler Thesen eine Wende hin zum Wirtschaftsliberalismus und positionierten die FDP als Gegengewicht zu den linkspolitischen Vorhaben der SPD.

Einige Mitglieder des scheidenden Vorstands, darunter Dürr, wollen erneut kandidieren. Durch den kollektiven Rücktritt vor dem Parteitag wird der Weg für eine Neuwahl der Führungsebene frei.

Auf dem FDP-Bundesparteitag Ende Mai wird zwischen Dürr und Höne entschieden. Das Ergebnis wird zeigen, ob die Partei ihren bisherigen wirtschaftspolitischen Kurs fortsetzt oder eine neue Richtung einschlägt. Dürrs Wiederwahlkampagne stützt sich auf die Argumentation, dass marktwirtschaftliche Prinzipien nach wie vor der stärkste Weg für die FDP seien.

Quelle