18 April 2026, 04:27

FC Bayern München zeigt Flagge: Ganzjähriger Kampf gegen Rassismus im Fußball

Ein blau-goldenes Buch mit dem Wort "Bayern" auf einem kunstvoll gestalteten Cover.

FC Bayern München zeigt Flagge: Ganzjähriger Kampf gegen Rassismus im Fußball

FC Bayern München intensiviert seinen Kampf gegen Rassismus mit einer Reihe fortlaufender Initiativen. Die Rote Karte gegen Rassismus-Kampagne des Vereins geht über symbolische Gesten hinaus und zielt auf echten Wandel ab. Die Bemühungen beschränken sich nicht auf Einzelaktionen, sondern unterstreichen ein ganzjähriges Engagement für gesellschaftliche Verantwortung.

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Besonders sichtbar wird dies während der Internationalen Wochen gegen Rassismus (16.–29. März), in denen der Club aktiv Position bezieht. Doch das Engagement endet nicht dort. Jährlich veranstaltet der FC Bayern gemeinsam mit der Israelitischen Kultusgemeinde ein Gedenkwochenende. Im Mai werden Gespräche mit dem Holocaust-Überlebenden Abba Naor stattfinden, um das historische Bewusstsein wachzuhalten.

Präsident Herbert Hainer betont die Bedeutung von Dialog und Verständigung im Kampf gegen Rassismus. Besonders berührt zeigte er sich von der Rede von Vincent Kompany nach einem mutmaßlichen rassistischen Vorfall gegen Vinícius Júnior. Hainer ist überzeugt: Der Sport muss klar gegen Ausgrenzung und Diskriminierung Stellung beziehen.

Der FC Bayern setzt vor allem auf Früherziehung und Wertevermittlung, um Vorurteile abzubauen. Der Verein macht deutlich: Für seine gesellschaftliche Verantwortung gibt es keinen Schlusspfiff – das Engagement endet nicht mit dem Abschluss einer Kampagne.

Die Maßnahmen des Clubs spiegeln ein tiefes Bekenntnis wider, Rassismus im Fußball und in der Gesellschaft zu bekämpfen. Durch Partnerschaften, Bildungsarbeit und offene Dialoge strebt der FC Bayern nachhaltige Wirkung an. Die Initiativen sind fester Bestandteil der Vereinsidentität – und keine kurzfristige Aktion.

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