Eisbären Berlin feiern Meistertitel – doch eine Ära endet mit Abgängen
Franjo HandeEisbären Berlin feiern Meistertitel – doch eine Ära endet mit Abgängen
Die Eisbären Berlin haben ihren zwölften Meistertitel geholt und damit ihren fünften Sieg in den letzten sechs Spielzeiten gefeiert. Dieser Triumph markiert das Ende einer Ära, denn wichtige Spieler und Trainer verlassen den Verein.
Unter Cheftrainer Serge Aubin stellte die Mannschaft den Klubrekord für die meisten Meisterschaften unter einem einzigen Coach ein. Seine Führung festigte die Eisbären als dominierende Kraft der Liga. Nun hat Aubin seinen Abschied bestätigt – er wechselt zum SC Bern in die Schweiz.
Die Abgänge beschränken sich jedoch nicht auf den Trainerstab. Marcel Noebels, ein Stürmer, der mit dem Team seinen fünften Titel gewann, verabschiedete sich emotional, bevor er seinen Wechsel zu den Kölner Haien bekannt gab. Auch Stammtorhüter Jake Hildebrand wird den Verein verlassen – Medienberichten zufolge steht er kurz vor einem Wechsel zu den Adler Mannheim. Der Ersatzkeeper Jonas Stettmer kehrt voraussichtlich zum ERC Ingolstadt zurück.
Da noch kein Nachfolger für Aubin benannt wurde, geht der Klub die Suche bedacht an. Die Vereinsführung betonte, man werde die Situation sorgfältig analysieren, bevor ein neuer Cheftrainer verpflichtet wird.
Die Eisbären stehen nun vor tiefgreifenden Veränderungen nach ihrem jüngsten Titelgewinn. Der Verlust von Aubin, Noebels, Hildebrand und Stettmer hinterlässt Lücken in Führung und Kader. Wie der Verein diese Phase des Umbruchs meistert, wird zeigen, wie es mit der Mannschaft weitergeht.






