06 February 2026, 23:31

Einbruchserie und Großbrand erschüttern Lünen in einer Nacht

Eine Stadtstraße mit Autos, Strommasten mit Kabeln, Gebäuden, Bäumen und Namensschildern, mit einem Schild auf einem Pfahl, auf dem steht: "Fahrer müssen Sicherheitsgurte tragen".

Einbruchserie und Großbrand erschüttern Lünen in einer Nacht

Zwischen dem 4. und 5. Dezember 2024 kam es in dem Stadtteil zu einer Serie von Einbrüchen, Diebstählen und einem schweren Brand. Betroffen waren mehrere Unternehmen und Fahrzeuge, während ein Feuer in der Lüner Weg erhebliche Schäden verursachte. Die Polizei ermittelt in jedem Einzelfall, hat jedoch noch keine vollständige Kriminalstatistik für das Gebiet in diesem Jahr veröffentlicht.

Die Vorfälle begannen am Abend des 4. Dezember, als Unbekannte in das Restaurant Am Domänenhof einbrachen. Die Täter drangen durch ein rückwärtiges Fenster ein und durchsuchten die Räumlichkeiten. Es wurden Zigaretten und Bargeld entwendet; der angerichtete Schaden beläuft sich auf mehrere hundert Euro.

In derselben Nacht wurden auf dem Parkplatz Sülwiesen die Scheiben von vier Autos eingeschlagen. Die Diebe durchwühlten die Innenräume und verursachten weitere Schäden in Höhe von mehreren hundert Euro. Zudem gab es einen Einbruchsversuch in der Großer Garten-Straße, bei dem die Täter versuchten, eine Terrassentür aufzubrechen, jedoch nur die äußere Verglasung beschädigten.

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Am 5. Dezember drangen Unbekannte gegen 22:00 Uhr in ein Bürogebäude in der Bardowicker Straße ein. Die Einbrecher gelangten durch ein Fenster zum Innenhof in die Räume und durchsuchten diese. Noch am selben Tag brach gegen 16:45 Uhr in der Lüner Weg ein Feuer aus, das einen Schaden von 100.000 Euro verursachte. Sieben Personen wurden vorsorglich wegen Rauchgasinhalation untersucht. Die Polizei bestätigte, dass es keine Hinweise auf Brandstiftung gibt; die Ursache wird noch ermittelt.

Die Behörden prüfen die Vorfälle, sehen jedoch derzeit keinen Zusammenhang mit übergeordneten Kriminalitätstrends. Der Brand in der Lüner Weg bleibt ungeklärt, während die Einbrüche und Diebstähle lokale Unternehmen und Fahrzeugbesitzer finanziell belasten. Bisher wurden keine Festnahmen bekannt.