Dorothee Bär erhält den 'Frohsinn'-Orden - Dorothee Bär erhält Aachener Humor-Orden für politischen Witz
Bundesforschungsministerin Dorothee Bär erhält am kommenden Samstag in Aachen den Orden gegen tödlichen Ernst. Die von der Aachener Karnevalsgesellschaft verliehene Auszeichnung würdigt ihren Einsatz von Humor als politisches Werkzeug. Zu den früheren Preisträgern zählen die ehemaligen Bundeskanzler Konrad Adenauer und Helmut Schmidt sowie der heutige CDU-Vorsitzende Friedrich Merz.
Die Ehrung gilt Bärs Fähigkeit, Witz mit ihrer öffentlichen Rolle zu verbinden. Ihre selbstironischen Reden zur Fastnacht in Franken sind längst legendär – ein Stil, der Leichtigkeit mit politischer Botschaft verbindet. Der 1950 gestiftete Preis ging erstmals an einen britischen Militärankläger, der einen Gefangenen extra für die Karnevalsfeierlichkeiten freiließ.
Bär wird als 76. Persönlichkeit in die lange Tradition des Ordens aufgenommen. Sie bezeichnete die Auszeichnung als persönlichen Höhepunkt und betonte, wie Lachen und Humor sowohl das private als auch das öffentliche Leben bereichern. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) wird die Laudatio bei der Verleihung halten.
Die Geschichte des Preises umfasst zahlreiche prominente Politiker, wobei die Unterlagen nicht verraten, wer ihn 2006 vor Bär erhielt. Die Karnevalsgesellschaft zeichnet damit Persönlichkeiten aus, die Menschlichkeit und Humor im Amt vereinen.
Die feierliche Übertragung findet im Rahmen der Aachener Karnevalsveranstaltungen statt. Mit der Aufnahme in den Orden reihte sich Bär in die Riege der prägendsten Führungspersönlichkeiten Deutschlands ein. Die Auszeichnung unterstreicht den bleibenden Wert von Humor im öffentlichen Leben.






