Depot schließt 66 Filialen in Deutschland nach zweiter Insolvenz in kurzer Zeit
Magdalena HertrampfDepot schließt 66 Filialen in Deutschland nach zweiter Insolvenz in kurzer Zeit
Einrichtungskette Depot schließt weitere Filialen in Deutschland nach Insolvenzantrag im Mai
Die Möbel- und Dekorationshandelskette Depot schließt nach ihrer Insolvenzanmeldung im Mai weitere Standorte in Deutschland. Das Unternehmen plant, 66 seiner 155 Filialen zu schließen – eine Entwicklung, die die wachsende Zahl leerstehender Ladenflächen in der Region weiter verschärft.
Depot hatte in diesem Jahr erstmals im Mai Insolvenz angemeldet. Es handelt sich bereits um die zweite Pleite des Unternehmens in jüngerer Zeit. Nun wird ein beträchtlicher Teil der deutschen Standorte geschlossen.
In Braunschweig betrifft dies unter anderem die Depot-Filiale in den Schloss-Arkaden in der oberen Etage. Auch der Standort in Hannover in der Ernst-August-Galerie wird geschlossen. Die Filiale in Gifhorn an der Braunschweiger Straße bleibt hingegen von den Schließungen verschont.
Der Trend zu immer mehr Leerständen im Einzelhandel hält an, besonders in den Braunschweigern Schloss-Arkaden. Nach dem Abzug großer Ketten wie Depot bleiben die Flächen oft monatelang ungenutzt.
Mit der aktuellen Schließungswelle werden weitere Handelsimmobilien leerstehen. Der Rückzug von Depot aus zentralen Lagen wie den Schloss-Arkaden und der Ernst-August-Galerie unterstreicht die anhaltenden Herausforderungen der Branche. Die Filiale in Gifhorn bleibt als eine der wenigen Ausnahmen geöffnet.
