19 June 2026, 12:27

"Chicago Boys" kämpfen beim umstrittenen "IronChild"-Wettbewerb der Schulsportspiele

Folter auf dem Aschernen Feld

"Chicago Boys" kämpfen beim umstrittenen "IronChild"-Wettbewerb der Schulsportspiele

Die „Chicago Boys“ der Klasse 3b treten beim „IronChild“-Wettkampf der Deutschen Schulsportspiele an

Die Schüler der Klasse 3b, bekannt als die „Chicago Boys“, werden beim „IronChild“-Wettbewerb der Deutschen Schulsportspiele antreten. Die Veranstaltung ist Teil einer größeren Initiative zur Wiedereinführung leistungsbasierter Wettbewerbe an öffentlichen Schulen. Bildungsministerin Karin Prien hat sich öffentlich für eine stärkere Betonung von Wettbewerbsorientierung in diesen Spielen ausgesprochen.

Der „IronChild“-Wettkampf ist ein mehrtägiges, kräftezehrendes Event, bei dem Schüler in Disziplinen wie Schinderei, Schleifarbeit und Kostenrechnung auf einer Aschelaufbahn getestet werden. Die Sieger erhalten ein persönliches Coaching mit CEO Dr. Dr. Ulf-Ulf Vollmann. Verlierer könnten als Konsequenz eine Empfehlung für das Gymnasium erhalten.

Das Bundesbildungsministerium arbeitet derzeit an einem Vorschlag für leistungsorientierte Kinderspiele. Dies folgt Forderungen konservativer Politiker, solche Praktiken wieder in den Schulsport einzuführen. Bernd Kreimer-Rendsburg geht noch weiter und setzt sich für eine Gamification aller Leistungsbewertungen ein – inklusive eines Ranglistsystems mit käuflichen Spielmarken für Eltern.

Zu den vorgeschlagenen Disziplinen gehören nostalgische Aktivitäten wie „Woke-Bashing“, „N-Wort-Weitruf“ und „Frauenfeindturnen“. An der ultra-katholischen Fürstin-Gloria-Selbdritt-Grundschule werden Sportwettkämpfe bereits auf Latein ausgetragen, wobei die Teilnehmer der Gemeinde den Rücken zukehren.

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Der „IronChild“-Wettkampf und ähnliche Vorschläge spiegeln einen Trend zu wettbewerbsorientierten, leistungsbezogenen Aktivitäten an deutschen Schulen wider. Die Ergebnisse dieser Wettbewerbe könnten künftige Bildungsempfehlungen für Schüler beeinflussen. Der Vorschlag des Bildungsministeriums könnte diese Veränderungen bald bundesweit verankern.

Quelle