30 June 2026, 06:25

Chaos beim Fusion Festival: Brände, Drogen und Angriff auf Polizisten

Fusion Festival: Anklagen und Drogenbeschlagnahmungen nach Kontrollen

Chaos beim Fusion Festival: Brände, Drogen und Angriff auf Polizisten

Fusion Festival von Vandalenakte, Drogendelikten und vorübergehender Unterbrechung betroffen

In diesem Jahr sah sich das Fusion Festival mit zahlreichen Störungen konfrontiert, darunter Vandalismus, drogenbezogene Straftaten und eine zeitweilige Schließung. Die Polizei meldete Sachbeschädigungen, Strafanzeigen und Festnahmen im Zusammenhang mit der Veranstaltung bei Neustrelitz. Die Organisatoren arbeiteten daran, den 65.000 Besuchern eine sichere Abreise zu ermöglichen.

Am Donnerstagabend wurde das Festival nach Ausbruch mehrerer Brände unterbrochen. Aus Vorsichtsgründen wurden alle Anwesenden auf einen nahegelegenen Flugplatz evakuiert. Während dieser Unterbrechung soll eine Gruppe ein mobiles Polizeirevier mit Graffiti besprüht haben. Ein Beamter, der den Vorfall filmen wollte, wurde angegriffen und erlitt leichte Verletzungen.

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Die Behörden gingen auf mehreren Ebenen gegen die Vorfälle vor. Die Polizei erstattete acht Strafanzeigen wegen Drogenbesitzes oder -handels. Zollbeamte leiteten 24 Verfahren nach dem Betäubungsmittelgesetz und dem Cannabiskonsumgesetz ein. Am Bahnhof Neustrelitz dokumentierten Einsatzkräfte zehn Straftaten und einen Ordnungswidrigkeitsverstoß, größtenteils im Zusammenhang mit Rauschmitteln. Rund 70 Bundespolizisten waren im Einsatzgebiet im Einsatz.

Auch bei Verkehrskontrollen rund um das Festival gab es Auffälligkeiten: Die Polizei registrierte 48 Fälle von Drogenfahrten. Der Schaden am mobilen Polizeirevier wurde auf etwa 500 Euro geschätzt.

Die Organisatoren kündigten an, die Evakuierung der rund 65.000 Besucher bis Mittwoch abzuschließen. Die Vorfälle während des Festivals führten zu strafrechtlichen Ermittlungen und behördlichen Maßnahmen. Die Behörden befassen sich weiterhin mit den Geschehnissen während der Veranstaltung.

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