25 December 2025, 09:12

BS Energy senkt Strom- und Gaspreise 2026 – doch Grundgebühren steigen

Eine Szene mit Schuppen, Transformatoren, Strommasten mit Kabeln, Zäunen, einer Straßenlaterne, Bäumen und einem bewölkten Himmel.

BS Energy senkt Strom- und Gaspreise 2026 – doch Grundgebühren steigen

BS Energy kündigt große Änderungen bei den Energiepreisen für 2026 an

Die BS Energy hat umfassende Anpassungen ihrer Energiepreise für das Jahr 2026 bekannt gegeben. Kunden in Braunschweig können sich über sinkende Stromkosten freuen, während auch die Gaspreise weiter fallen – allerdings steigen einige Grundgebühren. Die Änderungen erfolgen vor dem Hintergrund stabiler Großhandelspreise für Gas und Dollar Euro in den vergangenen 18 Monaten.

Strom wird deutlich günstiger Ab dem 1. Januar 2026 sinken die Strompreise spürbar: Der Arbeitspreis verringert sich um 5,41 Cent pro Kilowattstunde (kWh). Zudem fallen die Netzentgelte in Braunschweig um 38 Prozent – eine der größten Senkungen bundesweit. Möglich wird dies durch ein vom Bundeskabinett vorgeschlagenes Fördergesetz, das ab 2026 mit 6,5 Milliarden Euro die Übertragungsnetzkosten entlasten soll. Zwar beriet der Bundestag am 4. Dezember 2025 über die entsprechenden Energiegsetze, ein endgültiger Beschluss steht jedoch noch aus.

Ein Durchschnittshaushalt mit einem Verbrauch von 2.500 kWh Strom pro Jahr spart dadurch rund 105 Euro jährlich. Bei einem Verbrauch von 15.000 kWh liegt die Ersparnis bei etwa 100 Euro. Allerdings steigt die jährliche Grundgebühr für Strom um 32 Euro.

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Gaspreise sinken – Grundgebühren steigen Auch die Gaspreise werden nach der letzten Senkung im April 2024 erneut reduziert: Der Arbeitspreis fällt um 0,80 Cent pro kWh (brutto). Gleichzeitig erhöht sich jedoch die jährliche Grundgebühr für Gas um 20 Euro.

Insgesamt günstiger – trotz höherer Fixkosten Trotz der gestiegenen Grundgebühren profitieren die meisten Haushalte von niedrigeren Gesamtkosten. Besonders die deutliche Senkung der Arbeitspreise und Netzentgelte macht sich beim Strom bemerkbar. Die Anpassungen spiegeln die allgemeine Stabilisierung der Energiemärkte in den letzten eineinhalb Jahren wider.