Braunschweigs *Haus der Kulturen* steht vor einem Führungswechsel zur VHS
Grzegorz LoosBraunschweigs *Haus der Kulturen* steht vor einem Führungswechsel zur VHS
Die Braunschweiger Stadtverwaltung hat einen Wechsel in der Leitung des Hauses der Kulturen vorgeschlagen. Aufgrund anhaltender Herausforderungen mit dem aktuellen ehrenamtlichen Vorstand könnte die Trägerschaft bald auf die Volkshochschule Braunschweig GmbH (VHS) übergehen. Mit diesem Schritt soll der Betrieb des Kulturzentrums stabilisiert und die Zukunft der Einrichtung für die kommenden zwei Jahre gesichert werden.
Der Beschluss folgt auf langjährige Probleme in der Führung des Hauses, darunter organisatorische, personelle und finanzielle Schwierigkeiten. Um diese zu bewältigen, strebt die Stadt an, dass die VHS die Verantwortung für das Kulturzentrum übernimmt. Die Volkshochschule ist bereits eine zentrale Säule der lokalen Integrationsarbeit und bringt damit relevante Erfahrung für die Aufgabe mit.
In einem partizipativen Prozess werden nun Integrationsakteure und die VHS gemeinsam ein nachhaltiges Konzept für das Haus der Kulturen erarbeiten. Dieser Plan soll anschließend dem Stadtrat zur Abstimmung vorgelegt werden. Während der Übergangsphase bleiben alle bestehenden Programme, Veranstaltungen und Öffnungszeiten unverändert bestehen. Der Verwaltungsausschuss wird am 2. Dezember 2025 darüber entscheiden, ob die Förderung eingestellt und das aktuelle Nutzungsabkommen für das ehemalige Nordbahnhof-Gebäude beendet wird. Bei einer Zustimmung würde die VHS offiziell zu Beginn des Jahres 2026 die Leitung des Kulturzentrums übernehmen. Zudem könnten zusätzliche Mitarbeiter eingestellt werden, um die Teams zu stärken und die Arbeit der Einrichtung zu unterstützen.
Mit der geplanten Übertragung soll die Zuverlässigkeit des Hauses der Kulturen wiederhergestellt und seine langfristige Zukunft gesichert werden. Durch die Einbindung der VHS erhofft man sich mehr Stabilität und Fachkompetenz für den Betrieb des Kulturzentrums. Die endgültige Entscheidung über die Änderungen trifft der Verwaltungsausschuss der Stadt Anfang Dezember.






