04 January 2026, 22:53

Braunschweig startet Kampagne *Für mehr Miteinander* gegen wachsende Einsamkeit

Eine Gruppe von Menschen, die sich unterhält und diskutiert, mit zwei Personen im Hintergrund, die miteinander sprechen.

Braunschweig startet Kampagne *Für mehr Miteinander* gegen wachsende Einsamkeit

Neue Kampagne gegen Einsamkeit: "Für mehr Miteinander" startet am 1. November in Braunschweig

Am 1. November startet in Braunschweig eine neue Initiative, um Einsamkeit zu bekämpfen und den Zusammenhalt in der Gesellschaft zu stärken. Hinter der Aktion Für mehr Miteinander steht der Sozialverband Deutschland (SoVD), der damit in Zeiten wachsender Isolation die Menschen enger zusammenbringen will. Die Veranstalter warnen, dass Einsamkeit mittlerweile junge Menschen genauso betrifft wie ältere Generationen.

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Die Aktion findet von 10 bis 15 Uhr am Ritterbrunnen (Schlossvorplatz) statt. Besucher können an offenen Gesprächen teilnehmen, eine Umfrage zu sozialen Kontakten ausfüllen und praktische Tipps gegen Isolation erhalten. Der lokale SoVD-Verband betont, dass der Aktionstag nur der Auftakt für eine breiter angelegte Bewegung sein soll.

Der Verband fordert die Politik auf, mehr für den sozialen Zusammenhalt zu tun. Als Hauptgründe für die zunehmende Einsamkeit werden unterfinanzierte Jugendzentren und schwindende Nachbarschaftstreffs genannt. Statt polarisierender Debatten brauche es konkrete Maßnahmen, die den Alltag der Menschen verbessern, so der SoVD. Aktuelle Entwicklungen zeigen, dass sich immer mehr Braunschweiger von ihrem Umfeld abgeschnitten fühlen. Besonders betroffen sind demnach Kinder und junge Erwachsene – nicht nur Senioren. Der Verband ist überzeugt, dass starke soziale Strukturen und Investitionen in die Gemeinschaft entscheidend sind, um diesen Trend umzukehren.

Die Kampagne Für mehr Miteinander beginnt am 1. November mit einer öffentlichen Veranstaltung. Die Initiatoren wollen aus der Sorge um Einsamkeit Taten folgen lassen und rufen sowohl Einzelpersonen als auch lokale Verantwortungsträger zum Mitmachen auf. Ob die Initiative langfristig wirkt, hängt davon ab, ob soziale Begegnungsstätten und integrative Politik dauerhaft gefördert werden.