Bombendrohung in Goslar: 13-Jähriger löst Großalarm mit missglücktem Scherz aus
Grzegorz LoosBombendrohung in Goslar: 13-Jähriger löst Großalarm mit missglücktem Scherz aus
Im September 2025 löste eine Bombendrohung im Schulzentrum Goldene Aue in Goslar Chaos aus. Rund 1.200 Schülerinnen und Schüler wurden nach dem Alarm evakuiert. Später bestätigten die Behörden, dass es sich um einen missglückten Scherz eines Schülers gehandelt hatte.
Die Drohung löste einen Großalarm aus. Polizei und Rettungskräfte durchsuchten das Gelände, fanden jedoch weder Sprengstoff noch gefährliche Gegenstände. Die Ermittler konnten den Absender schnell ausmachen: Es handelte sich um einen 13-jährigen Schüler.
Der Fall wurde an die Staatsanwaltschaft Braunschweig übergeben. Rechtliche Schritte waren jedoch aufgrund des Alters des Beschuldigten nicht möglich. Nach deutschem Recht können Kinder unter 14 Jahren nicht strafrechtlich belangt werden. Die Staatsanwaltschaft stellte das Verfahren ein und weigerte sich, weitere Details preiszugeben – unter Verweis auf den Schutz der Privatsphäre des Minderjährigen.
Der Vorfall unterbrach den Unterrichtsbetrieb und band unnötig Notfallressourcen. Gegen den verantwortlichen Schüler werden keine Anklagen erhoben. Die Behörden haben den Fall ohne weitere Stellungnahme abgeschlossen.






