31 December 2025, 19:10

Bischof Meier ruft 2026 zu Mut und Widerstand gegen Extremismus auf

Eine Gruppe von Menschen, die auf einer Straße protestieren und Plakate halten, mit Gebäuden, Bäumen, Laternen und dem Himmel im Hintergrund.

Bischof Dominicus ruft zu demokratischem Engagement auf - Bischof Meier ruft 2026 zu Mut und Widerstand gegen Extremismus auf

Dominicus Meier, der katholische Bischof von Osnabrück, hat Politiker und Bürger zu Beginn des Jahres 2026 aufgefordert, entschlossen gegen Extremismus einzustehen. In seiner Neujahrspredigt im Osnabrücker Dom rief er zu Mut, Gemeinschaftssinn und einer Ablehnung von Resignation in Gesellschaft und Kirche auf. Seine Worte folgten dem Abschluss des Heiligen Jahres 2025, das unter dem Motto "Pilger der Hoffnung" stand.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Meier begann mit einer Rückschau auf das Heilige Jahr 2025 und beschrieb "Pilger der Hoffnung" als Menschen, die Freiheit und demokratische Grundsätze schätzen. Solche Menschen, so der Bischof, gestalteten diese Werte aktiv mit, statt sich autoritärer Kontrolle zu unterwerfen. Sie strebten nach friedlichen Lösungen, respektierten unterschiedliche Überzeugungen und lehnten Extremismus entschlossen ab.

An die Mitglieder des Niedersächsischen Landtages in Hannover gerichtet, betonte Meier die Bedeutung von Gemeinschaftssinn als zentrales Mittel gegen extremistische Bedrohungen. Zwar unterstrich er dessen Wichtigkeit, konkrete politische Vorschläge nannte er in seiner Rede jedoch nicht. Mit Blick auf das Jahr 2026 forderte der Bischof die Christen auf, an der Hoffnung festzuhalten. Er warnte davor, sich von Resignation leiten zu lassen, und rief stattdessen zu einem aktiven Engagement in Gesellschaft und Kirche auf.

Meiers Botschaft verband die Lehren des Heiligen Jahres 2025 mit den Herausforderungen des kommenden Jahres. Er plädierte für eine Gesellschaft, die auf gegenseitigem Respekt, demokratischer Teilhabe und Widerstand gegen Extremismus basiert. Nun liegt es an Politikern und Bürgern, diese Prinzipien in die Tat umzusetzen.