Bergisches Land vereint Kräfte für bessere Seniorenpolitik und Lebensqualität
Grzegorz LoosBergisches Land vereint Kräfte für bessere Seniorenpolitik und Lebensqualität
Kommunen im Bergischen Land ziehen an einem Strang für die Belange älterer Bürger
Vertreter aus fünf Städten und Gemeinden der Bergischen Region haben sich zusammengeschlossen, um die Bedürfnisse älterer Einwohner besser zu adressieren. Bei einem Austauschtreffen berichteten sie über gemeinsame Herausforderungen und Lösungsansätze für Senioren. Im Mittelpunkt standen dabei ähnliche Problemstellungen – und die Bedeutung einer engeren Zusammenarbeit bei der Gestaltung zukünftiger Politik.
Delegierte aus Radevormwald, Mettmann, Haan, Remscheid und Solingen präsentierten die Situation in ihren Kommunen. Überall zeigen sich vergleichbare Schwierigkeiten, insbesondere bei der Barrierefreiheit im öffentlichen Raum sowie bei Bezahlsystemen – sowohl digitalen als auch klassischen.
Eine zentrale Rolle spielen dabei die Seniorenbeiräte, die als wichtige Schnittstelle zwischen Verwaltung und älteren Menschen fungieren. Sie sorgen dafür, dass politische Maßnahmen die tatsächlichen Bedürfnisse vor Ort widerspiegeln. Parallel dazu führt Radevormwald derzeit eine groß angelegte Befragung mit rund 3.000 Senioren durch, deren Ergebnisse allerdings noch ausstehen.
Die Bergische Runde, die diese Treffen organisiert, versteht sich als unverzichtbare Plattform für den Austausch von Ideen und die Abstimmung der Seniorenpolitik in der Region. Das nächste Treffen ist für den 21. Mai 2026 geplant. Ein weiterer Höhepunkt wird der Bergische Seniorentag sein, der im April 2028 in Wuppertal unter dem Motto "Prävention" stattfindet.
Ein weiterer Schwerpunkt der Diskussionen lag darauf, ältere Menschen möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Der Ausbau von Unterstützungsnetzwerken und die Verbesserung lokaler Dienstleistungen wurden als vorrangige Ziele definiert.
Das Treffen unterstrich, wie wichtig die fortgesetzte Zusammenarbeit zwischen den Kommunen ist. Die noch ausstehende Umfrage in Radevormwald soll zusätzliche Erkenntnisse für die künftige Planung liefern. Die nächste Bergische Runde 2026 und der Seniorentag 2028 werden diese Bemühungen fortsetzen, um die Lebensqualität älterer Bürger in der Region weiter zu verbessern.






