26 April 2026, 14:36

Bayerns Frauen halten mit 1:1 gegen Barcelona die Hoffnung lebendig

Zwei Frauen in roten Hemden und weißen Shorts klatschen auf einem Fußballfeld, mit einer Person in einem blauen Kleid, einer gelben Tafel und Stühlen im Hintergrund.

Bayerns Frauen halten mit 1:1 gegen Barcelona die Hoffnung lebendig

Bayerns Frauenteam erkämpft 1:1 gegen Barcelona vor Rekordkulisse von 31.000 Zuschauern

Das Spiel vor ausverkauftem Haus bot dramatische Szenen, darunter eine Rote Karte für Franziska Kett und die Platzverweisung von Trainer José Barcala. Trotz einer deutlichen 1:7-Niederlage im Hinspiel hält der FC Bayern München seine dünnen Champions-League-Träume am Leben.

Die Münchnerinnen begannen die Partie mit einer disziplinierten Defensivtaktik, absorbierten den Druck der Katalaninnen und setzten auf schnelle Konter, sobald sie den Ball eroberten. Ihre Beharrlichkeit zahlte sich in der 69. Minute aus: Nach einer gut vorbereiteten Aktion mit Pernille Harder glich Franziska Kett zum 1:1 aus.

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In der 79. Minute eskalierte die Partie. Kett sah nach einem Haarezupfen an Barcelonas Salma Paralluelo die Rote Karte. Bayern-Trainer José Barcala wurde kurz darauf wegen Protests gegen die Schiedsrichterentscheidung mit der zweiten Gelben vom Platz gestellt.

Nach dem Spiel kritisierte Bayerns Direktorin für Frauenfußball, Bianca Rech, die Schiedsrichterleistung und bezeichnete Ketts Platzverweis als ungerechtfertigt. Verteidigerin Giulia Gwinn zeigte sich unterdessen kämpferisch: "Sie sind nicht unschlagbar. Alles ist möglich."

Das Unentschieden hält Bayerns historischen Traum vom ersten Champions-League-Finale am Leben. Trotz des großen Rückstands aus dem Hinspiel gibt die Leistung in München der Mannschaft neuen Auftrieb. Das Rückspiel wird zeigen, ob den Münchnerinnen die unwahrscheinliche Aufholjagd gegen Barcelona gelingt.

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