Bahnstrecke Soltau–Lüneburg startet 2028 – Lärmschutz verzögert die Wiedereröffnung
Bahnstrecke Soltau–Lüneburg startet 2028 – Lärmschutz verzögert die Wiedereröffnung
Die Wiederinbetriebnahme der Bahnstrecke Soltau–Lüneburg verzögert sich bis 2028. Ursprünglich war der Start für Ende 2027 geplant, doch durch zusätzliche Lärmschutzauflagen musste der Termin verschoben werden. Trotz der Verzögerung liegt das Projekt weiterhin vor dem ursprünglichen Zeitplan, der eine Inbetriebnahme erst 2029 vorsah.
Für die zusätzlichen Lärmschutzmaßnahmen ist die Infrastrukturtochter der Deutschen Bahn, die DB InfraGO AG, verantwortlich. Zu den Arbeiten gehören rund sechs Kilometer Lärmschutzwälle und 800 Meter Schienenabsorber entlang der Strecke. Der Großteil dieser Maßnahmen konzentriert sich auf Hüzel und Steinbeck, während in Soltau selbst keine weiteren Anpassungen erforderlich sind.
In Bispingen sind keine Neubauten nötig, allerdings erhalten einige Gebäude schalldämmende Fenster. Die Lärmschutzwände in den betroffenen Ortschaften werden bis zu zwei Meter hoch sein und Abschnitte von 60 bis 400 Metern Länge umfassen. Die Verbesserungen werden zudem das schrille Pfeifen an Bahnübergängen beseitigen und so die Belästigung für Anwohner verringern. Nach der Wiederaufnahme des Betriebs im Jahr 2028 werden zunächst Dieselzüge eingesetzt. Später sollen batteriebetriebene Züge den Verkehr übernehmen – passend zum Fahrplanwechsel in jenem Jahr.
Die Verzögerung stellt sicher, dass alle Lärmschutzvorgaben erfüllt sind, bevor der Personenverkehr wiederaufgenommen wird. Der reguläre Schienenverkehr zwischen Soltau und Lüneburg wird 2028 wieder starten – früher als das ursprüngliche Ziel von 2029. Die Maßnahmen sollen die Belastung für die Anwohner entlang der Strecke so gering wie möglich halten.
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