14 April 2026, 00:38

Baden-Württemberg investiert über 500 Millionen Euro in marode Straßen und Brücken

Ausführliche alte Karte von Baden-Württemberg, Deutschland, mit einem Gebäude in der rechten unteren Ecke, die Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten mit zusätzlichen Textinformationen zeigt.

Baden-Württemberg investiert über 500 Millionen Euro in marode Straßen und Brücken

Baden-Württemberg plant Investitionen von über 500 Millionen Euro in Straßen- und Brückensanierung

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Das Verkehrsministerium hat eine groß angelegte Offensive zur Instandsetzung und Modernisierung der bestehenden Infrastruktur in der Region angekündigt. In den kommenden Jahren sollen an mehreren wichtigen Verkehrswegen umfangreiche Bauarbeiten beginnen – mit einem besonderen Schwerpunkt auf den Landkreis Emmendingen.

Eines der größten Vorhaben betrifft die Landesstraße 186 zwischen Waldkirch und Kandel. Die gesamte 13,7 Kilometer lange Strecke soll im Rahmen des Förderprogramms grundlegend saniert werden. Auch die L106 zwischen Bleichheim und Streitberg steht an: Auf fast sieben Kilometern sind Reparaturen vorgesehen, darunter der Bau einer neuen Stützmauer.

Auch die Bundesstraße 3 in Emmendingen wird nicht vernachlässigt: Ein 340 Meter langer Abschnitt erhält einen neuen Fahrbahnbelag. In der Nähe sind zudem Instandsetzungsarbeiten an der L173 in Simonswald sowie an einer Stützkonstruktion in Obersimonswald geplant. Diese Maßnahmen sind Teil einer umfassenden Strategie, um den verschlissenen Straßen in der Region entgegenzuwirken.

Für das Jahr 2026 sind mehr als 300 neue Straßenbauprojekte vorgesehen. Der Landkreis Emmendingen wird dabei zu den Hauptprofiteuren zählen, da hier zahlreiche Strecken saniert und modernisiert werden sollen.

Die Mittel sollen helfen, wichtige Verkehrsverbindungen zu erhalten und langfristig die Instandhaltungskosten zu senken. Autofahrer in Baden-Württemberg können sich in den nächsten Jahren auf bessere Fahrbahnverhältnisse freuen. Das Verkehrsministerium setzt dabei weiterhin auf den Erhalt der bestehenden Infrastruktur statt auf deren Ausbau.

Quelle