Ausstellung in Wolfenbüttel hinterfragt Klischees über ost- und westdeutsche **Frauen**
Ausstellung in Wolfenbüttel hinterfragt Klischees über ost- und westdeutsche **Frauen**
Eine neue Ausstellung in Wolfenbüttel widmet sich den hartnäckigen Klischees über Frauen aus Ost- und Westdeutschland. Unter dem Titel "Frauen im geteilten Deutschland" wird sie am 15. Januar 2026 im Bürger-Museum eröffnet. Die Schau läuft bis zum 4. Oktober 2026 und will an 20 detaillierten Stationen Fakten und Fiktion trennen.
Die Ausstellung erscheint über 30 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung. Doch die Vorurteile über ost- und westdeutsche Frauen halten sich weiterhin. Die Veranstalter möchten diese Annahmen mit historischem Kontext und persönlichen Geschichten hinterfragen.
Am 14. Januar 2026 stellt Kuratorin Clara Marz das Projekt in einem öffentlichen Vortrag vor. Sie erläutert den Aufbau der Ausstellung und ihr Ziel, die Stereotype zu entkräften. Die 20 Stationen behandeln Themen von Karriereerwartungen bis zu Familienrollen, wobei der Fokus auf den Wahrnehmungen nach der Wiedervereinigung liegt – weniger auf den Einflüssen aus der Zeit des Kalten Krieges. Die Recherche für die Ausstellung stützt sich auf aktuelle Debatten über Geschlechterrollen und gesellschaftliche Entwicklung. Zwar wird nicht jeder Ursprung der Klischees nachgezeichnet, doch zeigt die Schau, wie diese Vorstellungen bis heute den Alltag prägen.
Das Bürger-Museum zeigt die Ausstellung fast neun Monate lang. Besucher können die Stationen von Mitte Januar bis Anfang Oktober 2026 erkunden. Marz‘ Eröffnungsvortrag bietet die erste Gelegenheit, den Ansatz des Projekts kennenzulernen, bevor die Ausstellung am Folgetag ihre Türen öffnet.
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