30 June 2026, 22:22

Arbeitsmarkt in Bremen und Niedersachsen zeigt gegensätzliche Trends im Frühsommer

Arbeitslosigkeit in Niedersachsen und Bremen leicht gesunken im Juni

Arbeitsmarkt in Bremen und Niedersachsen zeigt gegensätzliche Trends im Frühsommer

Neue Zahlen vom Arbeitsmarkt zeigen gemischte Entwicklungen für Bremen und Niedersachsen. Die Unterbeschäftigung und Arbeitslosigkeit veränderten sich im April und Juni – in manchen Regionen gab es Fortschritte, andere verzeichneten leichte Rückgänge.

In Bremen sank die Unterbeschäftigung im April um 1,8 Prozent, sodass noch 52.607 Menschen betroffen waren. Bis Juni reduzierte sich die Arbeitslosenzahl in der Stadt auf 42.090 – ein Rückgang um 364 im Vergleich zum Mai. Auch die Arbeitslosenquote ging auf 11,1 Prozent zurück. Allerdings verringerte sich die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Jahresvergleich um 800 auf 347.500 im April.

Niedersachsen verzeichnete dagegen einen Anstieg der Unterbeschäftigung: Im April stieg die Zahl um 0,5 Prozent auf 329.550. Dennoch wuchs die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im gleichen Zeitraum um 8.700 auf 3.162.900. Die Arbeitslosenzahl im Land sank dann im Juni auf 270.449 – ein Minus von 1.415 gegenüber Mai. Die Arbeitslosenquote blieb stabil bei 6,0 Prozent.

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Zusammenfassend verzeichnete Bremen Rückgänge sowohl bei der Unterbeschäftigung als auch bei der Arbeitslosigkeit, während die Zahl der Beschäftigten leicht zurückging. In Niedersachsen nahm die Unterbeschäftigung zwar zu, doch die Gesamtbeschäftigung verbesserte sich. Die Arbeitslosenquote blieb dort unverändert bei 6,0 Prozent.

Quelle