Alma Hasun begeistert Wien mit atemberaubenden Monolog-Marathons auf der Bühne
Franjo HandeAlma Hasun begeistert Wien mit atemberaubenden Monolog-Marathons auf der Bühne
Die Schauspielerin Alma Hasun hat für zwei anspruchsvolle Monologaufführungen in Wien hochgelobte Kritik geerntet. Beide Stücke dauerten jeweils über zwei Stunden und zeigten ihre Bandbreite und Ausdauer auf der Bühne. Kritiker feiern ihre Fähigkeit, das Publikum in emotional komplexen Rollen zu fesseln.
An einem kürzlichen Nachmittag stand Hasun im Wiener Kammerspiele-Theater für Sophia oder Das Ende der Humanisten auf der Bühne. Die zweieinhalbstündige Vorstellung zeigte sie als Tochter, die plant, die erloschene Romanze ihrer Eltern wiederzubeleben. Ihre differenzierte Darstellung erntete begeisterte Rezensionen.
Zuvor war sie in Ganymed Areal zu sehen, einem dreistündigen Monolog, der im Otto-Wagner-Areal in Wien-Penzing angesiedelt ist. Als Teil des ortsspezifischen Stationentheaters folgte das Stück einer Pianistin, die die Fähigkeit zu spielen verliert – eine weitere Rolle, die Hasuns Tiefe unter Beweis stellte.
Neben der Schauspielerei verbindet sie eine tiefe Liebe zur Literatur. Ihr Vater brachte ihr Schriftsteller wie Hemingway und Hesse näher und prägte so ihre frühe Leidenschaft für Geschichten. Besonders beeindruckt hat sie jüngst die Autobiografie Versuch, dein Leben zu machen von Margot Friedländer.
Hasuns Karriere umfasst auch Auftritte in Werken von Anton Tschechow, etwa in Der dumme Franzose. Jedes Projekt spiegelt ihr Engagement für anspruchsvolles, charaktergetriebenes Theater wider.
Beide Monologe haben Hasuns Ruf als faszinierende Bühnengestalt gefestigt. Ihre Fähigkeit, lange, emotional intensive Aufführungen durchzuhalten, hebt sie in der Wiener Theaterszene hervor. Publikum und Kritik sind gleichermaßen begeistert von ihrer Arbeit.






