Alex Bex überzeugt mit Erinnerungen an Staub bei den Sony World Photography Awards
Magdalena HertrampfAlex Bex überzeugt mit Erinnerungen an Staub bei den Sony World Photography Awards
Der in Berlin ansässige Fotograf Alex Bex hat mit Erinnerungen an Staub – einem langfristigen Dokumentarprojekt – Anerkennung gefunden. Die Serie belegte den dritten Platz beim Sony World Photography Awards 2025 in der Kategorie Professionals. Eines der Bilder, das einen rothaarigen Jungen zeigt, wurde sogar in der offiziellen Marketingkampagne der Auszeichnung präsentiert.
Bex, der französische und amerikanische Wurzeln hat, startete vor acht Jahren seine Karriere. Anfangs fotografierte sie für die Pressearbeit von Musikern, bevor sie sich der Kunstfotografie und dokumentarischen Projekten zuwandte. Ihr aktuelles Vorhaben, Erinnerungen an Staub, erforscht moderne Männlichkeit am Beispiel des Lebens von Cowboys in Texas.
Für das Projekt setzte Bex auf eine Nikon-Analogkamera. Wie viel Zeit sie genau in die Serie investiert hat, bleibt ebenso ungenannt wie Details zu den Drehorten oder der Einbindung der Gemeinschaft. Trotz der fehlenden Präzision überzeugten die emotionale Tiefe und der visuelle Stil der Arbeiten die Jury.
Niall Hampton, Chefredakteur des Digital Camera Magazine, hat sich bisher nicht zu dem Projekt geäußert. Die Serie bleibt eine fortlaufende Auseinandersetzung mit Identität in einer sich rasant wandelnden Welt.
Die Sony World Photography Awards hoben Bex' Fähigkeit hervor, künstlerische und dokumentarische Ansätze zu verbinden. Der dritte Platz in der Profi-Kategorie unterstreicht die Wirkung des Projekts. Da Erinnerungen an Staub weiterhin wächst, könnte weitere Anerkennung folgen.






