73 Prozent im Osten lehnen höhere Rente mit 67,5 Jahren ab – warum die Reform scheitern könnte
Grzegorz Loos73 Prozent im Osten lehnen höhere Rente mit 67,5 Jahren ab – warum die Reform scheitern könnte
Eine deutliche Mehrheit der Menschen in Deutschland lehnt eine Anhebung des Renteneintrittsalters ab. Besonders stark ist der Widerstand im Osten des Landes, wo 73 Prozent die Pläne ablehnen.
Bundesweit sprechen sich 62 Prozent gegen eine Erhöhung des Renteneintrittsalters aus. Nur 29 Prozent halten eine schrittweise Anhebung auf 67,5 Jahre für angemessen.
Die Unterstützung für die Reform hängt stark von der politischen Ausrichtung ab. Unter den Anhängern der Unionsparteien befürworten 58 Prozent die Erhöhung, bei den Grünen sind es 55 Prozent. Dagegen lehnen 77 Prozent der Linken-Wähler und 84 Prozent der AfD-Anhänger die Pläne ab.
Auch bei den Arbeitnehmern stößt der Vorschlag auf breite Ablehnung: Eine Umfrage ergab, dass 68 Prozent der erwerbstätigen Deutschen nicht wollen, dass das Renteneintrittsalter steigt.
Die Pläne zur Anhebung des Renteneintrittsalters stoßen auf massiven Widerstand. Die meisten Bürger – insbesondere in Ostdeutschland und in bestimmten politischen Lagern – bevorzugen es, das bestehende System beizubehalten. Nur eine Minderheit betrachtet die schrittweise Erhöhung auf 67,5 Jahre als tragfähige Lösung.
