01 February 2026, 03:10

65-Jähriger in Hildesheim nach Messer-Drohungen gegen Migranten festgenommen

Eine Gruppe von Polizeiwagen, die auf der Seite einer Straße geparkt sind, mit einer Person, die auf einem Fahrrad auf der rechten Seite fährt. Es sind viele Menschen anwesend, einige halten Fahrräder, auf einem grasbewachsenen und blättertrockenen Boden. Im Hintergrund gibt es Bäume, Gebäude und einen bewölkten Himmel.

65-Jähriger in Hildesheim nach Messer-Drohungen gegen Migranten festgenommen

In Hildesheim wurde ein 65-jähriger Mann festgenommen, nachdem er angeblich mit einem Messer bewaffnet Drohungen ausgesprochen haben soll. Die Polizei nahm den Verdächtigen an einer örtlichen Tankstelle in der Nähe fest, wo sie die Waffe in seinem Besitz entdeckte. Der Vorfall wurde inzwischen an die Staatsschutzabteilung zur weiteren Untersuchung übergeben.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Festnahme erfolgte, nachdem die Behörden Meldungen über einen Mann erhalten hatten, der sich aggressiv verhalten und Drohungen geäußert haben soll. Als die Beamten ihn an einer Tankstelle in der Nähe ausfindig machten, fanden sie ein Messer, das er in seiner Jacke versteckt hatte. Während der Befragung soll der Verdächtige eingeräumt haben, dass er vorhatte, Menschen mit Migrationshintergrund anzugreifen.

Der Mann leistete bei der Festnahme Widerstand, wodurch er Verletzungen erlitt, die eine Krankenhausbehandlung erforderlich machten. Nach seiner Stabilisierung wurde er offiziell in Gewahrsam genommen. Aus offiziellen Aufzeichnungen geht hervor, dass es in Niedersachsen eine Zunahme ähnlicher Vorfälle gibt: Im ersten Dreivierteljahr 2025 wurden 87 rechtsextremistische Gewalttaten dokumentiert – ein Anstieg gegenüber 74 Fällen im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Der Fall liegt nun bei der Staatsschutzabteilung, die mögliche extremistische Motive prüfen wird. Noch liegen keine Jahresdaten für 2025 vor, doch die jüngste Festnahme passt in einen größeren Trend steigender Gewaltvorfälle in der Region. Die Behörden beobachten die Lage weiterhin genau.