50 Schafe stürmen Penny-Markt in Bayern – und bekommen ein Jahr kostenlose Unterstützung
Magdalena Hertrampf50 Schafe stürmen Penny-Markt in Bayern – und bekommen ein Jahr kostenlose Unterstützung
Eine Herde von fünfzig Tieren sorgte für eine ungewöhnliche Szene, als sie in einen Penny-Markt in Bayern spazierte. Die Tiere, Teil einer deutlich größeren Herde, übernahmen für kurze Zeit das Geschäft, bevor sie sicher wieder nach draußen geleitet wurden.
Der Vorfall ereignete sich an einem Montag in Burgsinn in Unterfranken, wo der Schäfer Dieter Michler 500 Schafe durch ein Industriegebiet führte. Etwa 50 von ihnen irrteten ab, naschten Eicheln und landeten schließlich im Supermarkt in der Nähe.
Der unerwartete Besuch der Schafe dauerte etwa 20 Minuten. Mitarbeiter und Kunden beobachteten, wie die Tiere durch die Gänge streiften, doch es gab keine Verletzungen – weder bei Menschen noch bei den Tieren.
Michler, der Schäfer, trieb die abtrünnigen Tiere schnell zusammen und führte sie zurück zum Rest der Herde. Trotz der Störung entschied sich der Supermarkt in der Nähe, ihm keine Reinigungskosten in Rechnung zu stellen. In einer überraschenden Wendung ging die Regionalleitung von Penny sogar noch einen Schritt weiter: Man bot an, Michlers Schafe ein ganzes Jahr lang zu sponsern – und verwandelte so ein kurioses Missgeschick in eine positive Geste der Unterstützung für den örtlichen Schäfer.
Durch diese Entscheidung des Supermarkts in der Nähe muss Michler keine finanziellen Folgen aus dem Vorfall tragen. Stattdessen erhält seine Herde für die nächsten zwölf Monate Unterstützung. Das ungewöhnliche Ereignis endete ohne Schäden und hinterlässt eine heitere Geschichte für die Gemeinde.






