16 April 2026, 22:31

27 Persönlichkeiten erhalten Baden-Württembergs höchsten Verdienstorden

Blau-weißes Emailleabzeichen mit dem Wappen von Stuttgart, einem mittigen Turmdesign, auf einem weißen Hintergrund.

27 Persönlichkeiten erhalten Baden-Württembergs höchsten Verdienstorden

Am 27. März 2026 erhielten 27 Persönlichkeiten in einer Feierstunde in Stuttgart die höchste Auszeichnung Baden-Württembergs. Ministerpräsident Winfried Kretschmann überreichte den Verdienstorden des Landes an Frauen und Männer, die sich durch herausragende Leistungen ausgezeichnet haben. Die Veranstaltung fand im Neuen Schloss statt – ein fester Bestandteil der jährlichen Landesfeierlichkeiten.

Der Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg wurde 2009 offiziell eingeführt, seine Wurzeln reichen jedoch bis ins Jahr 1975 zurück. Seitdem wurden 2.103 Menschen geehrt, wobei die Zahl der lebenden Trägerinnen und Träger auf maximal 1.000 begrenzt ist. Die Auszeichnung würdigt besondere Verdienste in Politik, Kultur, Sozialwesen oder Wirtschaft.

Die Geehrten erhalten eine Urkunde, einen Pass mit freiem Eintritt zu landeseigenen Museen und Sehenswürdigkeiten sowie die Erlaubnis, die Ordensinsignien zu tragen. Das Design zeigt ein stilisiertes Kreuz mit einem zentralen Medaillon, das das Landeswappen trägt. Wer die vollständige Ordenskette nicht tragen möchte, kann stattdessen eine Rosette wählen.

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Vorschläge für den Orden können über Gemeinderäte, Landratsämter oder direkt an die Staatskanzlei des Ministerpräsidenten eingereicht werden. Kretschmann betonte, die diesjährigen Preisträger seien außergewöhnliche Persönlichkeiten, deren Engagement die Gesellschaft stärke. Die Verleihung findet in der Regel rund um den Tag der Baden-Württemberg am 25. April statt und gilt als jährlicher Höhepunkt.

Die neu ausgezeichneten Persönlichkeiten bringen die Zahl der lebenden Ordensträger näher an die Obergrenze von 1.000 heran. Ihre Verdienste reichen von öffentlichem Dienst über Kunst und Wirtschaft bis hin zu bürgerschaftlichem Engagement. Der Orden bleibt eine der renommiertesten Auszeichnungen des Landes für zivilgesellschaftliches Wirken.

Quelle