04 February 2026, 02:46

15-Jährige verwüsten Lüneburg: Zehntausende Euro Schaden und Alkohol am Steuer

Ein verlassenes Gebäude mit Graffiti an den Wänden, Säulen und Fenstern, das eine Tür, ein Dach mit Metallstangen und Deckenlampen sowie überflutete Böden zeigt und die Zerstörung durch Hurrikan Sandy demonstriert.

15-Jährige verwüsten Lüneburg: Zehntausende Euro Schaden und Alkohol am Steuer

Zwei 15-Jährige richteten Anfang Februar 2026 in Lüneburg erhebliche Schäden an. Die Jugendlichen beschädigten eine Sporthalle, eine Bankfiliale sowie mehrere Wohnhäuser und hinterließen einen Sachschaden in Höhe von zehntausenden Euro. Die Polizei hat die beiden inzwischen identifiziert und ermittelt weiter.

In zwei separaten Fällen mussten sich Männer aus der Region wegen häuslicher Gewalt vor Gericht verantworten. Die Behörden griffen in beiden Fällen ein und erließen vorläufige Platzverweise zum Schutz der Opfer.

Am 2. Februar 2026 drangen die beiden 15-Jährigen in eine örtliche Sporthalle ein, zündeten dort Papier in den Toiletten an und verwüsteten das Innere. Anschließend beschädigten sie eine nahegelegene Bankfiliale und richteten sich schließlich gegen Privatwohnungen in der Umgebung.

Bei einem der Jugendlichen wurde ein Blutalkoholwert von über 0,2 Promille festgestellt, während er einen E-Scooter fuhr. Dies führte zu einer zusätzlichen Anklage wegen Trunkenheit im Verkehr. Die Polizei konnte die beiden kurz nach den Vorfällen ausfindig machen und ihre Identität bestätigen.

In den nicht zusammenhängenden Fällen wurde ein 36-Jähriger für zehn Tage aus der gemeinsamen Wohnung verwiesen. Der Beschluss folgte auf eine Attacke gegen seine Ehefrau, die sich in Anwesenheit des gemeinsamen Kindes ereignet hatte. Ein 33-Jähriger aus Amt Neuhaus wurde unterdessen festgenommen, nachdem er seine Ex-Partnerin mit Todesdrohungen und verbalen Angriffen bedrängt hatte. Gegen ihn wurde ein 14-tägiger Platzverweis verhängt.

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Die örtlichen Behörden rufen weiterhin dazu auf, Fälle von häuslicher Gewalt – ob selbst erlebt oder beobachtet – zu melden. Betroffenen stehen Unterstützungseinrichtungen zur Verfügung.

Den beiden Jugendlichen drohen nun Strafverfahren wegen Brandstiftung, Sachbeschädigung und Trunkenheit in der Öffentlichkeit. Die Ermittlungen zur genauen Schadenshöhe und möglichen weiteren Anklagepunkten laufen noch.

In den Fällen häuslicher Gewalt bleiben die Platzverweise vorerst bestehen. Die beschuldigten Männer müssen sich weiteren juristischen Prüfungen stellen, während die Opfer Schutz und Hilfe erhalten.